Harter Lockdown und was er bedeutet

Sonderregelungen für die Weihnachtsfeiertage (24., 25. und 26. Dezember) und für Silvester

Ein Mann dreht ein Schild an einer Tür auf „Closed“.
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Auch Schulen müssen schließen.

Fürstenfeldbruck – Seit Mittwoch, 16. Dezember, ist es soweit: die bereits bestehenden Corona-Maßnahmen werden bis zum 10. Januar verlängert, vorerst, hinzu kommt ein harter Lockdown.

Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, den Personenkontakt weiterhin auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zu beschränken. Gesonderte Kontaktregeln gelten jedoch für die Weihnachtsfeiertage, (24. bis 26. Dezember). So dürfen sich an diesen drei Tagen der eigene Haushalt plus vier Personen treffen. Diese müssen jedoch aus dem „engsten Familienkreis“ stammen, also Verwandte in gerader Linie, wie Eltern, Kinder oder Enkelkinder. Auch Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft zählen zum engsten Umfeld, ebenso Geschwister, deren Kinder und Haushaltsangehörige. Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt. An Silvester herrscht hingegen ein allgemeines Verbot von Ansammlungen und Pyrotechnikverkauf.

Die ab 16. Dezember vorgeschriebene nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr gilt auch über die Weihnachtsfeiertage und an Silvester.

Super- und Wochenmärkte haben weiterhin geöffnet

Zudem bleiben ab dem 16. Dezember Kitas und Schulen, sowie Betriebe zur Körperpflege, mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen, geschlossen. Weiterhin geöffnet haben hingegen Super- und Wochenmärkte, Reformhäuser, Getränkemärkte und Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien und Babyfachmärkte, Optiker und Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken, Sparkassen, Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, Zeitungsverkaufsstellen, Tierbedarfs- und Futtermärkte, Großhandel und Weihnachtsbaumverkauf, sowie Abhol- und Lieferdienste.

Appell der Regierung

Die Regierung bittet die Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. Es ist ratsam, sich nicht auf Hamsterkäufe einzulassen und lange Schlangen vor den Geschäften zu vermeiden. Hingegen ist es wichtig, aufeinander Rücksicht und Acht zu geben und das Beste aus der Situation zu machen.

Maximilian Geiger

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