Zwei Pflanzaktionen zum Tag der deutschen Einheit in Bruck

Doppeltes Einheitsbuddeln in Bruck

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Beim gemeinschaftlichen Einheitsbuddeln im Stifterwäldchen (von links): Ulrich Schmetz (SPD), Zweiter Bürgermeister Christian Götz (BBV), Mirko Pötzsch (SPD, Gabriele Fröhlich (SPD), Alexa Zierl (Die Partei/Bruck mit Zukunft) und OB Erich Raff (CSU)

An der heuer erstmals bundesweit gestarteten Aktion „Einheitsbuddeln“ beteiligte sich Bruck gleich doppelt. Bei zwei Pflanzaktionen wurden im Rothschwaiger Forst 28 Bäume und tags darauf zehn weitere im sogenannten Stifterwäldchen östlich des Minigolfplatzes eingepflanzt.

Fürstenfeldbruck - „Bäume sind eine Allzweckwaffe gegen den Klimawandel“, betonte Umweltreferentin Alexa Zierl (Die Partei/Bruck mit Zukunft) nachdem der erste von zehn Bäumen in die Erde des Stifterwäldchens gesetzt wurde. Auf Antrag Zierls und Mirko Pötzschs (SPD) beteiligte sich die Stadt mit dieser Aktion an der heuer erstmals bundesweit durchgeführten Kampagne „Einheitsbuddeln“. 

OB Erich Raff warnt vor blinden Aktionismus

Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) schränkte zwar ein, Baum sei nicht gleich Baum und warnte vor „blinden Aktionismus“, da es einer „sorgfältigen Planung und Anleitung“ bedarf. Trotzdem unterstütze er diese Aktion, da man hiermit einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leiste. Die Idee zu der Kampagne stammt aus Schleswig-Holstein, das dieses Jahr die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ausgerichtet hat. Ziel ist es, jedes Jahr am 3. Oktober möglichst für jeden Bundesbürger einen Baum zu pflanzen. 

Brucker "Fridays for Future" Aktivisten pflanzten 28 Bäume

Rund 50 Teilnehmer beteiligten sich an der von Brucker „Fridays for Future“– Ortsgruppe initiierten Baumpflanzaktion im Rothwschaiger Forst.

Tags zuvor wurden bereits bei einer von der Brucker Ortsgruppe der „Fridays for Future“-Bewegung ausgerichteten „Baumpflanzparty“ 28 Bäume im Rothschwaiger Forst eingesetzt. Auf einer extra für die Pflanzaktion ausgewiesenen Fläche, wurden nach Absprache mit den Bayerischen Staatsforsten, 28 Laubbäume gepflanzt. Die Baumsetzlinge stammen alle aus dem Forstlichen Versuchsgarten Grafrath und wurden zum Teil als Spende von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck zur Verfügung gestellt.





Teilnehmer: "Baustein zum klimabedingten notwendigen Waldumbau"

Gepflanzt wurden heimische Laubbäume, die der zunehmenden Hitze und Trockenheit besser standhalten können als dies bei der weit verbreiteten Fichte der Fall ist. „Es wurde fleißig gebuddelt und gepflanzt“, zeigten sich die Initiatoren anschließend zufrieden. Die rund 50 Teilnehmer hätten dazu beigetragen, dass mit den im Brucker Forst gepflanzten Bäumen künftig nicht nur CO2 gespeichert wird, sondern diese „auch bereits ein Baustein zum klimabedingt notwendigen Waldumbau“ seien. 

Peter Fischer

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