Versteigerung für Schultüte

Dritte Inspektion der Offizierschule spendet 1.111,11 Euro für Abc-Schützen

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Dominik Kling, Soziale Beratung der Diakonie Fürstenfeldbruck nimmt den Scheck von Oberstleutnant Michael Burghartswieser, Stabsfeldwebel Christian Papperger, Stabsunteroffizier (OA) Sandra Hotz und Obergefreiter (ROA) Volker Muth.

ABC-Schützen, deren Eltern vom Existenzminimum wie Arbeitslosengeld II leben müssen, haben oft schwierige Bedingungen zum Schulstart. Die Erstausstattung kostet viel Geld, das aus dem Regelsatz vom Arbeitslosengeld II schwer zu bestreiten ist. Dabei geht es nicht um teure Geschenke für die Schultüte, sondern um das benötigte Schulmaterial wie Schulranzen, Hefte und Stifte, Turnsachen und vieles mehr. Schnell sind 250 Euro an Ausgaben nötig.

Fürstenfeldbruck - Trotz Schulstarterpaket und Anhebung der Regelsätze reichen die gesetzlichen Leistungen für den Schulstart oft nicht aus. Das Aktionsbündnis der Aktion Schultüte, bestehend aus der Johanniter Unfall-Hilfe, dem Diakonischem Werk Fürstenfeldbruck, dem Sozialdienst Germering und dem ISB engagiert sich seit 2008 für Einschulungskinder aus finanziell schwachen Familien. Die Notwendigkeit der verstärkten Unterstützung von sozialschwachen Familien gerade im Bildungsbereich hat nun auch die Bundesregierung bestätigt und investiert mit dem neuen „Starke Familiengesetz“ verstärkt in Familien. Die dritte Inspektion der Offizierschule der Luftwaffe Fürstenfeldbruck hat anlässlich des Sommerfestes des diesjährigen Lehrgangs für Offiziersanwärter eine Versteigerung der besonderen Art veranstaltet. 

104 Lehrgangsteilnehmer kommen aus Deutschland

Dabei wurden Gegenstände der Stammsoldaten für den guten Zweck versteigert. Neben nützlichen Alltagsgegenständen, wie der Kaffeemaschine wurde auch ein Drei-Gänge-Menü von einem Hörsaalleiter angeboten. Als besonderer Höhepunkt kam die Jacke des Chefs der dritten Inspektion „unter den Hammer“. Dies soll sogar einen dreistelligen Betrag eingebracht haben. Die diesjährig 104 Lehrgangsteilnehmer kommen aus ganz Deutschland und leisten ihre Ausbildung für sieben Monate ab, mit Prüfungen und Abschluss vergehen so neun Monate für die jungen Offiziersanwärter in Fürstenfeldbruck bevor sie unter anderem zum Studium an andere Standorte versetzt werden. Die dritte Inspektion der Offizierschule der Luftwaffe Fürstenfeldbruck spendet dieses Jahr 1.111,11 Euro für die Unterstützung sozial schwacher Familien. 

red

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