Dritte Robotikmeisterschaften in der Ferdinand-von-Miller-Realschule mit 21 Teams

Lego-Roboter mit Orientierungsschwächen

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Die beiden Teams von der Brucker Realschule bereiten sich auf den Wettbewerb vor. 
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Schüler testen ihre Roboter
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Schüler testen ihre Roboter

Einen Roboter-Wettstreit lieferten sich am 9. Mai die 21 überregionalen Realschüler-Teams in der Mehrzweckhalle der Ferdinandvon-Miller-Realschule Fürstenfeldbruck. Anlässlich der dritten Robotikmeisterschaft im Bezirk Oberbayern-West traten die Schüler mit ihren Prototypen gegen ihre Konkurrenten an, um sich für die Bayerische Meisterschaft zu qualifizieren. Hierbei spielte neben Programmierkünsten auch die Raumbeleuchtung eine wichtige Rolle – die so manchen Teilnehmer an seine Grenzen brachte.

Fürstenfeldbruck - Hektisch, fast schon panisch rutschen die Finger der Schü- ler über die Tastatur der Laptops, Daumen pressen auf den Bildschirm, um noch einmal die Programmierung zu überprüfen. Und eine letzte Diskussion entbrannt darüber, ob der letzte Stein des „Lego-Mindstorms“-Roboters nach links oder wiederum nach rechts versetzt werden soll – wo er zuvor schon war.

Schüler schrieben ihr eigenes Programm für den Roboter

Die Schüler sind sichtlich angespannt an diesem Tag, an dem 21 Teams aus verschiedenen Realschulen im Bezirk Oberbayern-West um den Einzug der Bayerischen Meisterschaft kämpfen. Markus Pollinger kennt dieses Gefühl, schließlich war er vor einem Jahr in der selben Situation. „Die Schüler haben sich seit Ende des Jahres auf diesen Wettbewerb in ihren Wahlfachbereichen vorbereitet“, erklärt der 33-jährige Koordinator und amtierende Bayerische Meister, der diesmal nicht mehr antritt. Dazu schrieben sie ihr eigenes Programm und entwickelten und bauten auch ihren persönlichen Roboter. Während manche mit einer großen Schaufeln vorne einem Schneepflug ähneln, sehen andere aus wie Gabelstapler.

Nur die besten kommen weiter

Doch egal wie sie von außen wirken, sie alle verfolgen ein Ziel: Zwei Pakete im richtigen Feld ablegen und das in möglichst kurzer Zeit. Auf einem Parcours für Einsteiger muss jeder Roboter zwei zuvor aufgeladene Steine in den Farben Rot, Gelb oder Blau in das entsprechende Kästchen derselben Farbe fallen lassen. Orientieren soll er sich dabei an einer schwarzen Linie, die in der Form eines Rechtecks über eine weiße Plane gemalt wurde. Es gibt Punkte, wenn der Roboter zum Beispiel sauber um die Ecken fährt und die Würfel im richtigen Feld abwirft. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt. 

Eine entscheidende Rolle spielt hier der Lichtsensor, an dem sich der Roboter orientiert, um der schwarzen Linie zu folgen. „Die Lichtsensoren müssen auf die Roboter eingestellt werden“, erklärt Pollinger. Hier liegt auch das größte Problem. „Das Programm ist super, aber der Sensor tut sich schwer mit den Farben“, erklärt Monika Saak, Betreuerin der beiden Schulteams der Ferdinand-von-Miller-Realschule

„EV3-Gamer“ und „GirlPower.“ Aus diesem Grund tüftelt der 14-jährige Thomas von EV3-Gamer zusammen mit seinen Kollegen Paul und Johannes an einer Alternative, die sogleich auf dem „Testfeld“ ausprobiert wird. „Ich habe drei Stunden an dem Roboter gebaut“, sagt Paul und ist gerade dabei einen weiteren Stein vom Roboter zu versetzen, während seine Mitschüler sich zum wiederholten Male über die Programmierung beugen

Kurz vor dem Wettbewerb: Laptop macht schlapp

Das Team GirlPower brütet ebenfalls über dem Problem mit dem Sensor, wobei sie zudem noch mit einem weiteren zu kämpfen haben – ihr Laptop hat den Geist aufgegeben, ein Neuer muss her und das kostest Zeit. Viel davon bleibt nicht mehr, noch ein kurzer finaler Test, dann geht es los. Während bei EV3-Gamer der Roboter in der ersten Runde zumindest ein Päckchen abwirft, dreht der von GirlPower seine Runden ohne einen Stein zu verlieren. Das soll in der nächsten Runde besser klappen. „Es ist nicht gut gelaufen, habe jetzt drei Ecken abgerundet und hoffe, dass er jetzt zumindest irgendeinen Stein abwirft“, erklärt die zwölfjährige Josefine Kiehl. Für den Sieg gereicht hat es für beide Teams zum Schluss dennoch nicht und so müssen sich GirlPower mit dem vorletzten und EV3-Gamer mit dem letzten Platz zufrieden geben.

Ein Video zum Parcours finden Interessierte auf unserer Facebookseite.

Hamann

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