260 Aussteller und 40.000 Besucher auf dem Klosterareal 

Traumwetter bei den Gartentagen

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Viertägiges Traumwetter bescherte den Fürstenfelder Gartentagen gegenüber dem vergangenen Jahr wieder eine Besucherzahl von über 40.000. Aufgrund des schlechten Wetters im vergangenen Jahr waren nur 34.000 Besucher gekommen.

Fürstenfeldbruck – „Doch lieber Hitze, als Regen“, meinte Veranstaltungschef, Landschaftsarchitekt Martin Lohde. So strömten am Eröffnungstag zwar 14.000 Besucher zu den Gartentagen, aber am Sonntag kamen aufgrund der Hitze nur noch 8.000, um sich auch diesmal über die neuesten Trends für die kommende Gartensaison zu informieren. 

Lohde meldet den Termin zu spät

Die 16. Fürstenfelder Gartentage standen diesmal unter dem Motto „Pflanz Dich glücklich!“. „Wir haben mit über 260 Ausstellern fünf bis sechs mehr als im vergangenen Jahr“, freute sich Lohde. Schon vor sechs, sieben Jahren habe man eine derartige Anzahl an Ausstellern gehabt. Dass die Fürstenfelder Gartentage heuer bereits vom 25. bis zum 28. Mai etwas früher als gewohnt stattfanden, war einfach der Tatsache geschuldet, dass Lohde den Termin zu spät meldete. „Jetzt sind die Gartentage aber bis 2030 an Pfingsten festgezurrt.“

Der Grund für die Gartentage

Die Idee, eine Gartenmesse zu veranstalten, kam dem Brucker Landschaftsarchitekten im Jahre 2001, als er bei einem Spaziergang am Barockgarten über die Klostermauer schaute und er dieses herrliche Ambiente erblickte. Damit begann die Erfolgsgeschichte der Fürstenfelder Gartentage, die längst zur größten Gartenmesse in Deutschland avancierte. Über 260 Aussteller präsentierten an den vier Tagen die neuen Gartentrends, Pflanzenraritäten und Garten-Accessoires.

14 Schaugärten, Vorträge und Führungen

Darüber hinaus konnten sich die Besucher von 14 Schaugärten inspirieren lassen. Zahlreiche Vorträge und Führungen informierten den interessierten Gartenfreund über Pflanzen, Kräuter, Gärten auf dem Balkon oder der Fensterbank oder auch beispielsweise die Einflüsse der japanischen Gartenkunst auf Europa. 

15 Konzerte und ein Barockfeuerwerk

Doch damit nicht genug: Längst begleitet ein musikalisches Rahmenprogramm die Gartentage auf drei Bühnen mit 15 Konzerten und bietet eine Fülle unterschiedlicher Genres. Die „Italienische Nacht“ mit vier international erfolgreichen Spitzenmusikern sorgte bereits zum zehnten Mal für den krönenden Höhepunkt. Das beeindruckende Barockfeuerwerk zur Feuerwerksymphonie garantierte den Teilnehmern einmal mehr Gänsehaut pur. 

Ein bisschen zu hoher Eintrittspreis

Hans-Jürgen Budich aus Olching besuchte zum ersten Mal zusammen mit seiner Frau Resi die Gartentage. „Die fanden sonst immer an Pfingsten statt und da waren wir stets in Urlaub“, erklärte Resi Budich, warum es bisher noch nicht geklappt hatte mit einem Besuch. „Wir wollen uns für unseren kleinen Garten Anregungen holen“, begründeten sie ihren Besuch. „Und hier gibt es wahrlich viel zu sehen.“ Den Eintrittspreis fand der 66-jährtige Budich zwar ein bisschen zu hoch. „Fünf Euro würden auch reichen“, meinte er, aber, wenn es Eintritt kostet, dann kämen seiner Ansicht nach auch sicher nur die Menschen, die ein echtes Interesse an Gärten haben.

Begeisterung bei Ausstellern

Zum 16. Mal, also vom ersten Mal an, ist auch Theo van Grinsven aus Inning mit seinem Stand auf den Fürstenfelder Gartentagen vertreten. In der kleinen Gemeinde am Ammersee betreibt der Holländer ein „Trendhaus für schöne Dinge“. „Es ist jedes Mal wieder eine schöne Ausstellung“, ist van Grinsven begeistert vom einzigartigen Ambiente des Klosterareals. Auch mit dem Verkauf zeigte sich der Holländer zufrieden. Wichtig ist ihm dabei, dass die Menschen aber nach der Messe auch den Weg zu ihm nach Inning finden, wo er auf über 600 Quadratmetern Artikel von der Ledertasche, 1001 Geschenkideen über Porzellan und Feinkost bis hin zu Strandkörben und schönen Pflanzen für den Garten und zu Hause anbietet.

Dieter Metzler

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