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Ebola-Krise in Liberia: Brucker Hilfsorganisation ist die einzige deutschlandweit

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von links nach rechts: Francis Amissah, Thomas Böhner, Hawa Boehner, ein Humedica-Helfer © "Help-Liberia", FFB

Fürstenfeldbruck – In diesen Tagen  packte der Fürstenfeldbrucker Verein „Help-Liberia“ Hilfsgüter für einen Container in sein Zielland Liberia in West-Afrika. Auch jetzt noch in der gegenwärtigen furchtbaren Ebola-Krise ist diese Brucker Hilfsorganisation die einzige deutschlandweit, welche sich allein medizinisch für dieses Land einsetzt.

Noch sind lange nicht alle Kosten für den Transport ins Seuchengebiet gedeckt, sodass der Verein auch um kleinste Hilfen (Spenden)  bittet. Über 15 freiwillige Helfer erhalten dort diese Gegenstände für ihre harte Arbeit. Medizinisches Personal ist  in Massen aus den Landeseinrichtungen geflohen ist und auch zur Großdesinfektion sind fast alle Krankenhäuser im Land geschlossen; die Menschen haben derzeit keinerlei Zugang mehr zu medizinischer Behandlung. Doch die Helfer des Fürstenfeldbrucker Vereins halten den Betrieb weiterhin tapfer aufrecht. Bis zum heutigen Tag sind 170 Gesundheitsarbeiter an Ebola infiziert und 81 gestorben; das ist etwa ein Viertel aller Ebola-Toten in ganz Liberia. 

Auf der Internet-Seite des Vereins werden täglich Hintergrund-Informationen zu dieser sich ausweitenden Katastrophe aktualisiert.

Thomas Böhner (Entwicklungshelfer und Rettungssanitäter mit tropenmedizinischen Spezialkenntnissen, jährlich im März/April Aufenthalt in Liberia). 

 Organisation "Help Liberia-Kpon Ma e.V." Tel.-Nr.: 0049-8144-9966945 oder 0049-17685076216 E-Mail: "postmaster@help-liberia.com" oder "Th.Boehner@web.de" Internet: "http://help-liberia.com/"

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