Briefmarken zum Jubiläum 

750 Jahre Fürstenfeld 

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Samuel Fleischhacker, Dr. Birgitta Klemenz und OB Sepp Kellerer präsentierten Aktivitäten zum bevorstehenden Fürstenfelder Jubiläumsjahr 2013.


 Fürstenfeldbruck  - Einst wurde das Areal als Sühnekloster von Herzog Ludewig dem Strengen gegründet, der in rasender Eifersucht seine unschuldige Gattin enthauptete.  
  

Zum 750. Bestehen des ehemaligen Klosterareals liegt   bereits ein Briefmarkenbogen auf im Einzel-Markenwert von 55 Ct., der vier Motive zur Klosterkirche und angrenzende Gebäude zeigt. Ein Leckerbissen für den Sammlerfreund, der auch für den normalen Postverkehr einsetzbar ist, wie Samuel Fleischhacker von der SammlerGilde versicherte und was auch die Stadt FFB bei ihrem Postversand berücksichtigen wird. Der freie Verkauf erfolgt über den städtischen Info-Point und den Fürstenfelder Klosterladen. Parallel und ebenfalls als Sammelobjekt wird in begrenzter Anzahl eine Fürstenfeld-Jubiläumsmedaille im Wert von 45 Euro angeboten. Postkarten mit unterschiedlichen Motiven nennen die Termine zu den Veranstaltungshöhepunkten im Jubiläumsjahr und fragen ganz nebenbei „Kommst du mit nach Fürstenfeldbruck?“ Aufklebesticker enthalten die Aufforderung „Feiern Sie mit!“ Wobei man den Anlaß auf „750 Jahre Fürstenfeld“ einschränkt, denn das Kloster besteht bekanntlich seit der Säkularisation 1803 nicht mehr. 

Frau Dr. Klemenz,  Historikerin: „Wir wollen da begrifflich schon korrekt auftreten.“ Mit OB Sepp Kellerer stellte sie aus dem bereits vorliegenden Flyer (Termine mit Bildern) einige Details zum Jahresprogramm vor. Mit der Wiedereröffnung des Stadtmuseums nach abgeschlossenen Umbaumaßnahmen und der Abteilungseinrichtung der neu konzipierten Dauerausstellung zur Geschichte des Klosters Fürstenfeld vom 3. bis 5. Mai (mit einem Barockmusik-Auftritt der Hofkapelle München im Churfürstensaal) folgen u.a. die „Gartentage“ als Süddeutschlands führende Gartenmesse (17.-20. Mai), ein Bildungs- und Klostermarkt (8. Juni), Begegnungen mit Ordensangehörigen der Zisterzienser (14. Juli), das Altstadtfest als „Zeitreise im Markt Bruck“ (20./21. Juli) und „Fürstenfeld leuchtet“ (26./27. Juli), das Historienspiel „Ludewig der Strenge“ als mittelalterliche Tragödie und Vorläufer zum Sühnekloster in Fürstenfeld (13.-15. Sept.) und die Brucker Leonhardifahrt am 26. Oktober. Dazu Museumsführungen mit Klostergelände und Churfürstensaal sowie Kinderprogramme. Aus dem Verkaufserlös des Fürstenfeld-Kalenders soll je 1 Euro an die Aktion "Bürger in Not" fließen. 


In der Vorstellung von Kulturreferent Dr. Klaus Wollenberg ist das alles eine gehaltvolle Verbindung von Museum, Kunsthaus, Churfürstensaal, Kulturwerkstatt Haus 10, Künstlervereinigung, von Wort, Musik, Spiel und festlicher Begegnung. Frau Dr. Klemenz: „Fürstenfeld ist nicht nur Geschichte. Die Aufgabe ist, was machen wir heute aus diesem Areal …?“ Und Frau Rodermund-Vogl ergänzte „Ein Areal - das lebt.“ Und das im ganzen Jahr 2013 Programm bietet.

Günter Schäftlein 

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