IG soll Aktivitäten koordinieren

Neu konzipiertes Stadtmarketing in Fürstenfeldbruck

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Viele Akteure in der Großen Kreisstadt verfolgen das gleiche Ziel: Die Belebung der Brucker Innenstadt.

Die Stadt will Gewerbe- und Tourismusförderung neu aufstellen. Mit Hilfe eines ganzheitlichen Stadtmarketing-Konzepts sollen die Aktivitäten verschiedener Gruppierungen künftig gebündelt und innerhalb einer zentralen Interessengemeinschaft zielführend weiterentwickelt werden.

Fürstenfeldbruck - Gewerbeverband, „FFB ist besser“, diverse Vertreter der Stadtverwaltung aus den Bereichen Wirtschaftsförderung sowie Tourismus und Stadtmarketing – viele Akteure in der Großen Kreisstadt verfolgen das gleiche Ziel: Die Belebung der Brucker Innenstadt. Die unterschiedlichen Aktivitäten sollen nun „zu einem großen Ganzen“ zusammengefügt werden, wie es Rathaussprecherin Sabine Wildmann vor dem Kulturund Werkausschuss formulierte. Im Herbst letzten Jahres trafen sich Brucker Gewerbetreibende sowie Vertreter von Stadt und Gewerbeverband zu einem Runden Tisch. 

20 Geschäftsleute aus der Brucker Innenstadt beteiligen sich

Es wurde diskutiert, wie eine künftige Zusammenarbeit aller Beteiligten aussehen könnte, um die Aktivitäten gemeinsam zu steuern und neue Maßnahmen für eine lebendige und attraktive Innenstadt zu entwickeln. Ein auf Stadtmarketing spezialisiertes Institut soll hierfür nun eine passende Organisationsstruktur entwickeln, bei der sich möglichst alle Mitwirkenden beteiligen. 20 Geschäftsleute aus der Brucker Innenstadt haben sich bei dem Treffen spontan bereit erklärt, an diesem Modell aktiv mitzuwirken. Wildmann betont, dass „den Gewerbetreibenden kein fertiges Konzept übergestülpt“ werden soll. 

Wirtschaftsbeirat soll eingebunden werden

Die externen Berater – den Zuschlag erhielt die Immakom Akademie aus Aalen – sollen eher moderieren und den Entwicklungsprozess überwachen, an dem künftig auch Geschäftsleute aus der Buchenau, Brucks zweiten Zentrum, teilnehmen werden. Planungsreferent Christian Stangl (Grüne) forderte auch den Fliegerhorst in die Überlegungen mit einzubeziehen, „da dort ein drittes Zentrum entstehen könnte.“ Zudem solle der Wirtschaftsbeirat eingebunden werden. Für Philipp Heimerl (SPD) geht es in erster Linie darum, „Handlungsoptionen zu entwickeln“. Eine weitere Studie hält der Wirtschaftsreferent für überflüssig, da in der Vergangenheit bereits genug Daten erhoben wurden. 

Erste Ergebnisse im Frühjahr

Die Honorarkosten für die Immakom Akademie belaufen sich auf 23.550 Euro netto, wobei die Regierung von Oberbayern 60 Prozent Fördermittel zur Verfügung stellt, so dass die im laufenden Haushalt bereitgestellten 10.000 Euro ausreichen. Mit ersten Ergebnissen wird noch in diesem Frühjahr gerechnet, das fertige Konzept mit klar definierten Zielen soll innerhalb eines Jahres ausgearbeitet sein. 

Peter Fischer

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