Bau zweiter Feuerwehrwache hat Folgen

Freie Fahrt für Feuerwehr

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Im Kreuzungsbereich Feld-/Flurstraße soll die bisherige Vorfahrtsregel geändert werden.

Der Bau eines zweiten Gerätehauses der Brucker Feuerwehr erfordert verkehrsregelnde Maßnahmen im Bereich der Feld- und Flurstraße. Um den Einsatzkräften eine reibungslose Anfahrt und der Feuerwehr ein Durchkommen zu gewährleisten, wird die Verwaltung beauftragt, den Umbau der Verengung sowie eine Vorfahrtsregeländerung im Kreuzungsbereich Feld-/Feuerhausstraße zu planen.

Fürstenfeldbruck - Der Bau einer zweiten Feuerwache in der Flurstraße westlich der Gärtnerei Würstle ist längst beschlossene Sache. Feuerwehrreferent Andreas Lohde (CSU) betonte im Umwelt- und Verkehrsausschuss auch nochmal die Notwendigkeit eines weiteren Standorts im Osten der Stadt. Die Aufsichtsbehörden üben bereits seit längerem Druck auf die Stadt aus, da die Brucker Feuerwehr nicht alle Stadtgebiete innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von zehn Minuten erreichen kann. Bei einer Ortsbegehung wurde unlängst festgestellt dass mit bestimmten verkehrsregelnden Maßnahmen in der Feld- und der Flurstraße 35 Sekunden eingespart werden könnten. Dies sei wichtig, um den Einsatzradius zu vergrößern.

Neue Haltverbotszeichen entlang der Feld- und Flurstraße

Nur so könnte der komplette Bereich des Fliegerhorstareals, auf dem nach Abzug der Bundeswehr ein komplett neuer Stadtteil entstehen soll, auch in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist erreicht werden. Konkret geht es um den Streckenabschnitt zwischen Stadtmitte und dem neuen Standort. Um ein zügiges Durchkommen der Feuerwehr zu gewährleisten, sollen entlang der Feld- und der Flurstraße neue Halteverbotszeichen eingerichtet werden. Hierdurch würden ersten Berechnungen zufolge in beiden Straßen bis zu 38 Stellplätze entfallen, wobei Sachgebietsleiterin Birgit Thron davon ausgeht, dass insgesamt wahrscheinlich weniger Stellplätze wegfallen werden. 

Neuer Unfallschwerpunkt?

Bauliche Maßnahmen in den verkehrsberuhigten Abschnitten wären nicht erforderlich. Zudem wird vorgeschlagen, im Kreuzungsbereich Feld-/Feuerhausstraße die Vorfahrt dahingehend zu ändern, dass die Feldstraße künftig der Feuerhausstraße gegenüber vorfahrtsberechtigt ist. Auch soll ein Rückbau der Verengung im Einmündungsbereich der Feldstraße erfolgen, da die Verwaltung bei einer Vorfahrtsänderung, die lediglich durch eine neue Beschilderung gekennzeichnet wird, einen neuen Unfallschwerpunkt befürchtet. Der genaue Umfang und die Kosten der vorgeschlagenen Maßnahmen sollen nun von der Verwaltung ermittelt und dem Fachausschuss nochmals zur Entscheidung vorgelegt werden. Außerdem ist im Frühjahr 2019 eine Informationsveranstaltung geplant, bei der den Ausschussmitgliedern und interessierten Anwohnern die erforderlichen Maßnahmen vorgestellt werden. 

Peter Fischer

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