Eltern protestieren mit Plüschtieren in Fürstenfeldbruck

Mit Teddys vor dem Landratsamt gegen Maskenpflicht

Viele Stofftiere und Briefe von Eltern und Kindern liegen aus Protest gegen Maskenpflicht vor dem Fürstenfeldbrucker Landratsamt
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Ein Meer aus Stofftieren und Briefen vor dem Landratsamt: Eltern und Kinder protestierten so gegen die verstärkte Maskenpflicht an Schulen.

Landkreis – Die Gruppe „Eltern stehen auf - Fürstenfeldbruck“ riefen auf mit Briefen und Plüschtieren vor dem Landratsamt gegen die Maskenpflicht am Platz zu demonstrieren.

Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis überschreitet seit Tagen weit den Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, auch die Stufe „Dunkelrot“ wurde einige Tage bereits erreicht. Deshalb ordnete das örtliche Gesundheitsamt eine Maskenpflicht in allen Schulen an. Dies stieß auf Kritik bei vielen Eltern.

Mitglieder der Gruppe „Eltern stehen auf - Fürstenfeldbruck“ haben dazu aufgerufen mit Stofftieren und Briefen vor dem Landratsamt gegen diese Neueinführung zu protestieren. So sammelten sich hunderte Plüschfiguren in der Nacht zum Montag vor dem Landratsamt-Eingang an. Diese waren aber bereits am morgen danach wieder verschwunden.

Anderes Infektionsgeschehen als in München

Auch bei der Stadt gehen zahlreiche Anfragen besorgter Eltern von Grundschülern ein, bestätigt die Stadtverwaltung. Hauptkritikpunkt: Die Landeshauptstadt München mit einer ähnlich hohen Inzidenz hat teilweise die Maskenpflicht wieder aufgehoben. Jedoch unterscheide sich die Situation hier im Landkreis vom Infektionsgeschehen in München stark, wie das Gesundheitsamt betont. Einen Schwerpunkt des Infektionsgeschehens bilden die Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis.

Allein die Inzidenzzahlen entscheiden

Die Maßnahmen im Landkreis wurden auf der Basis der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt. Hier ist auch die Maskenpflicht an Schulen bei einem Inzidenzwert von über 50 grundgelegt. Darüber hinaus kann die Kreisverwaltungsbehörde zusätzliche Maßnahmen anordnen, die auf das jeweilige Infektionsgeschehen abgestimmt sind. Weshalb das Gesundheitsamt auch entschied, sich aufgrund des stetig hohen Inzidenzwertes der vergangenen Wochen und dem Infektionsgeschehen in Schulen „Stufe 3“ anzuordnen. Nach Aussage des Landratsamtes entscheiden allein die Inzidenzzahlen darüber, wie es im Landkreis weitergeht.

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