Polizeipräsidium Oberbayern Nord warnt 

Vorsicht: Schon wieder Enkeltrickbetrüger im Landkreis FFB aktiv

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Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord warnt erneut vor Enkeltrickbetrügern im Landkreis FFB.

Fürstenfeldbruck – Schon wieder sind Enkeltrick-Betrüger aktiv, diesmal im Landkreis Fürstenfeldbruck. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord warnt eindringlich ältere Bürgerinnen und Bürger vor dieser dreisten Betrugsmasche. Den vermeintlichen "Nichten", "Enkel" oder angeblichen "Verwandten" geht es nur darum, eine Notlage vorzutäuschen, um an hohe Geldbeträge zu gelangen. Bei fünf Anrufen versuchten Unbekannte, ältere Bewohner abzuzocken. 

Nachdem sowohl bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, als auch bei örtlichen Polizeidienststellen mehrere Mitteilungen über aktuelle Betrugsversuche durch Enkeltrickbetrüger eingingen, warnt die Polizei davor, sich von vermeintlichen Verwandten am Telefon zu einer Geldübergabe überreden zu lassen. 

Fünf solcher Anrufe allein in Fürstenfeldbruck am 28. 10. , dazu ein versuchter Betrug in Utting am Ammersee musste die Kriminalpolizeiinspektion bisher im Lauf des Tages registrieren. Glücklicherweise kam es in keinem Fall zu der von den Tätern angestrebten Geldübergabe.  

Wie gehen die sogenannten Enkeltrickbetrüger vor? Meist beginnen die überregional agierenden Täter mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen das Telefongespräch, für das sie sich i.d.R. ältere und allein lebende Personen als Opfer aussuchen. Die Betrüger geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. 

Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Verhaltenshinweise Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, bittet die Polizei die folgenden Verhaltenstipps zu beachten: 

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen. 

 Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

 Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert. Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.  Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

redkb

 

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