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Enkeltrickbetrüger scheitert an 85-Jährigen trotz neuer Masche

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Trotz neuer Masche, ein "Enkel" bräuchte aufgrund eines Unfalls viel Geld, fiel eine Seniorin aus Germering nicht darauf herein.

Germering – Die polizeilichen Präventionshinweise und Präventionsveranstaltungen in Sachen Enkeltrickbetrüger scheinen langsam Früchte zu tragen, wie sich am Fall vom 7. Mai einer 85-jährigen Frau aus Germering belegen lässt.

Die Seniorin erhielt gegen 17 Uhr einen Anruf, bei dem keine Rufnummer angezeigt wurde. Der männliche Anrufer gab sich als ihr Enkelsohn Sascha aus und brach zu Beginn des Gesprächs sofort in Tränen aus. Er erzählte mit tränenerstickter Stimme, dass er gerade einen Unfall hatte und dringend 20.000 Euro bräuchte. Völlig ungeniert fragte zunächst, ob sie das Geld zu Hause hätte. Als seine „Oma“ dies verneinte, bat er sie, schnell zur Bank zu gehen und das Geld abzuheben. Die Seniorin sagte ihm, dass sie nicht alleine, sondern nur mit ihm zusammen zur Bank gehen würde. Der angebliche Enkel sagte daraufhin, dass das nicht ginge, da er bei der Polizei sitzen würde. Daraufhin gab er den Hörer auch umgehend an einen angeblichen Polizeibeamten weiter. In diesem Augenblick wurde es der resoluten Seniorin zu bunt und sie beendete das Gespräch, weil ihr die Geschichte schlichtweg nicht koscher vorkam und sie eine Betrugsmasche dahinter vermutete.

 pi

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