Übergangslösung in Arbeit

Die Entsiegelung des Germeringer Volksfestplatzes kommt

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Die Markierungen bestehen nur auf einer Seite des Volksfestplatzes.

Der Volksfestplatz besticht nicht gerade durch seine Anziehungskraft bei den Germeringer Bürgern.

Germering – Nach vielen Diskussionen soll er nun umgestaltet werden. Bis dies erfolgt hat der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss (UPBA) des Stadtrates eine Übergangslösung zur Regelung der Parksituation beschlossen.

Am 10. Dezember wird die Ostseite des Volksfestplatzes (Ziffer 1) endgültig gesperrt werden. Gleichzeitig werden die inzwischen markierten Parkplätze auf der Westseite beschildert. Dadurch wird ein Parken nur noch auf der Westseite für Pkw möglich sein. Alle anderen Fahrzeugarten wie Lkw, Bus, Anhänger, Wohnanhänger, Wohnmobile und Transporter ab 2,8 Tonnen können nicht mehr abgestellt beziehungsweise geparkt werden.

Begrenzte Parkplätze

Zu beachten sei, so die Stadtverwaltung weiter, dass ein zeitlich unbegrenztes Parken nur noch auf den Parkplätzen der Ziffer 2 (siehe Übersicht) möglich ist. Alle anderen Parkplätze sind zeitlich begrenzt. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Kommunalen Parküberwachung unter 089 89419306 zur Verfügung.

Machbarkeitsstudie vorgestellt

Eine Übersicht des Volksfestplatzes.

Im UPBA vom 3. Dezember wurde nun auch die weitere Vorgehensweise vorgestellt. Eine Machbarkeitsstudie zur Entsiegelung der Fläche wurde dem Stadtrat vom Architektur-Büro Thomas Wild präsentiert. Zielsetzung der Stadträte war es die Entsiegelung der gesamten Platzfläche sowie die Anlage einer Grünfläche umzusetzen und einen Teilbereich dem Wochen- und Flohmarkt zur Verfügung zu stellen. Die Stadt beantragte daraufhin die Aufnahme in ein Förderprogramm der Regierung von Oberbayern, das eben diese Studie sowie ein Bodengutachten förderte.

Krippe, Park und Markt

Geplant seien laut Wild drei Teilbereiche – der Bereich Krippe, Grünfläche sowie Marktplatz. „Im Bereich des Kindergartens ‚Kleiner Muck‘ soll eine vier-gruppige Krippe entstehen. Im weiteren Ostteil des Platzes soll Platz für einen Park oder Spielflächen hinzukommen“, sagt Wild. Auch die Marktstraße, die sich derzeit durch den Platz zieht, soll erhalten bleiben und „mit in die Radroute einfließen“, sagt Oberbürgermeister Haas. Auf der Westseite des Volksfestplatzes könne neben dem Wochenmarkt ein kleiner Wertstoffhof oder eine öffentliche WC-Anlage entstehen. Auch Pkw-Stellplätze für die Marktbesucher sollen ihre Berücksichtigung finden. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit soll im nächsten Jahr folgen.

Claudia Becker

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