Spendenerlös geht an soziale Einrichtungen in der Großen Kreisstadt, die andere Hälfte an das Bundeswehr Sozialwerk e.V. und Soldatenhilfswerk

Erbsensuppe verkauft:  Offizierschule übergab 11.768,65 Euro

+
Die Spender und die Empfänger der Spenden (v. li.): Barbara Kistler, Wolfgang Müller, Mirka Scholtes, Oberstleutnant Michael Packhäuser, Ulrike Waidhauser-Huber, Oberstleutnant Dr. Peter Popp, Stabsfeldwebel Michael Fischer, OB Klaus Pleil, Tanja Klement, Rafaela Mötsch, Oberst Lutz Mehrtens.

Fürstenfeldbruck – Knapp 17.000 Euro waren durch den Verkauf von Erbsensuppe während des Brucker Christkindlmarktes am Viehmarktplatz im Dezember des vergangenen Jahres am Stand der Offizierschule der Luftwaffe eingenommen worden. Nach Abzug der Unkosten blieb die stolze Summe von 11.768,65 Euro übrig. Unter der Führung des stellvertretenden Kommandeurs und Leiter Schulstab, Oberst Lutz Mehrtens, verteilte eine Abordnung der Offizierschule der Luftwaffe diese Summe zur Hälfte an soziale Einrichtungen der Großen Kreisstadt. Die andere Hälfte erhielt das Bundeswehr Sozialwerk e. V. und das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V.

Traditionsgemäß trafen sich auch heuer wieder die Soldaten und die Vertreter der einzelnen Hilfsorganisationen, die diesmal mit einer Spende bedacht wurden, in der Amtsstube des Oberbürgermeisters Klaus Pleil (BBV) zur symbolischen Scheckübergabe. Im Einzelnen durften sich Tanja Klement von der BRK-Kinderkrippe Krabbelkäfer und die Leiterin des Kindergartens St. Bernhard, Ulrike Waidhauser-Huber über eine Spende in Höhe von jeweils 980,73 Euro freuen. Rafaela Mötsch und Barbara Kistler vom Frauennotruf Fürstenfeldbruck sowie Wolfgang Müller vom Verein „Brucker Bürger in Not“ erhielten jeweils 1.961,44 Euro. Die Vertreter der sozialen Einrichtungen freuten sich, dass sie dieses Jahr ausgewählt wurden und bedankten sich für den unerwarteten Geldsegen. Der Organisator des jährlichen Erbsensuppen-Verkaufs, Stabsfeldwebel Michael Fischer, berichtete, dass die Offizierschule, diese Tradition, die nunmehr 18 Jahre Bestand hat, solange fortsetzen wird, solange die Offizierschule noch am Standort weilt. Die Brucker Bürger lieben diesen Stand der Bundeswehr auf dem Christkindlmarkt. Nachdem sie erfahren, dass die Einnahmen auch noch wohltätigen Zwecken zugutekommen, zahlen sie häufig mehr, als der Teller Erbsensuppe eigentlich kostet. OB Pleil meinte abschließend, er halte die Verbindung Erbsensuppenverkauf und Christkindlmarkt für gut. Für die Bevölkerung sei es jedenfalls normal, dass Soldaten zum Brucker Christkindlmarkt gehören. 

Dieter Metzler

 

Auch interessant

Meistgelesen

Horror-Szenario als Übung
Horror-Szenario als Übung
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit Picknickkorb zum Kloster
Mit Picknickkorb zum Kloster
Ballenpresse fängt Feuer
Ballenpresse fängt Feuer

Kommentare