Am 24. März 2016 war Übergabe des symbolischen Schecks im Büro des Oberbürgermeisters

Aktion "Erbsensuppen-Verkauf" der Offizierschule erfolgreich

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(v. li.) Monika Stockbauer (Rettungshundestaffel), Michael Fischer (OSLw), Katrin Katzenwinkler (Kindergarten Abenteuerland), Sylvia Heydemann (Kindergarten Villa Kunterbunt), Beatrix Mülling-Urban (Kinderhilfe FFB), Marlene Gnam (Ökumenische Nachbarschaftshilfe), Bürgermeister Erich Raff, Oberst Martin Arzberger (stellvertretender Kommandeur OSLw), Hauptmann Sven Waidmann (OSLw) Wolfgang Müller (Stadt) und Oberstleutnant Dr. Peter Popp (Soldatenhilfswerk)

Fürstenfeldbruck – Eine neue Rekordsumme wurde zwar nicht erreicht bei der „Aktion Erbsensuppen-Verkauf“ am Stand der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) auf dem Brucker Christkindlmarkt 2015, aber immerhin kam doch eine stattliche Summe von 10.717 Euro wieder zusammen. Wie jedes Jahr spendete die OSLw das Geld an karitative Einrichtungen in der Stadt und an Hilfsorganisationen der Bundeswehr. Am 24. März trafen sich im Büro des Brucker Oberbürgermeisters die Vertreter der OSLw zur symbolischen Übergabe der Spenden. 

 

Bedacht mit einer Spende wurden heuer der Kindergarten Abenteuerland (908,46 Euro), der Kindergarten Villa Kunterbunt (908,46 Euro), die Rettungshundestaffel Fürstenfeldbruck (1.816,92 Euro), die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck und Emmering (1.816,91 Euro) sowie das Bundeswehr Sozialwerk (2.725,37 Euro) und das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (2.725,37 Euro).

Bürgermeister Erich Raff stellte bei der Spendenübergabe einmal mehr die besondere Verbundenheit der Soldaten des Brucker Fliegerhorstes mit der Bevölkerung heraus und schloss in seinen Dank alle an der Aktion beteiligten Soldaten ein. „Ich habe den Eintopf wie jedes Jahr selbst probiert, und er war wie immer hervorragend“, lobte Raff das traditionelle Erbsengericht der Bundeswehr. „Die Soldaten machen es gern“, sagte der stellvertretende Kommandeur und Leiter Schulstab der OSLw, Oberst Martin Arzberger und er hofft, dass diese Tradition auch noch weiter gepflegt werden kann, „sofern unsere Verwaltungsvorschriften es zulassen.“

 Auch der Organisator der „Aktion Erbsensuppe“, der Kompaniefeldwebel der Ausbildungs- und Unterstützungsgruppe der OSLw, Hauptfeldwebel Michael Fischer, der bereits seit 1996 dabei ist, würde gern diese Tradition fortsetzen. „Solange wir noch in Fursty sind, würden wir gern den Bruckern den Erbseneintopf auf dem Christkindlmarkt servieren“, meinte er, „sofern es uns nicht „von oben“ untersagt wird.“ Fischer stellte heraus, dass sich die Soldaten und ihre helfenden Angehörigen, die für den Erbsensuppen-Verkauf ihre Freizeit „opferten“, jedes Jahr aufs Neue freuen. Vor allem bei den Gesprächen mit der Bevölkerung würde Kurzweil aufkommen und sie immer wieder motivieren. Die Spendenempfänger bedankten sich für die großzügige Unterstützung und berichteten, was sie mit der Spende anfangen werden. So erhält der Kindergarten Abenteuerland ein Vordach, der Kindergarten Villa Kunterbunt beschafft ein Spielhaus, die Rettungshundestaffel verwendet die Spende zur Beschaffung von Funkgeräten und die Ökumenische Nachbarschaftshilfe kauft Musikgeräte zur Unterhaltung von Demenzkranken. Musik gilt als „Königsweg“ zu den Demenzkranken. Kranke, deren Kurzzeitgedächtnis stark beeinträchtigt ist, können sich plötzlich wieder erinnern, wenn sie Lieder ihrer Jugendzeit hören und manchmal sogar viele Strophen mitsingen.

Dieter Metzler

 

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