Nach langer Wartezeit fand die Feier statt

Erfolgreicher Abschluss des dritten Semesters der Landwirtschaftsschule

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Das dritte Semester der Landwirtschaftsschule gewann den Goldpreis zum Thema Artenvielfalt

Fürstenfeldbruck - Nach langer Wartezeit konnte doch noch eine Schulschlussfeier der Landwirtschaftsschule Fürstenfeldbruck stattfinden.

Auf dem Betrieb von Johannes Widmann in Schöffelding, Landkreis Landsberg, feierte das dritte Semester der Landwirtschaftsschule Puch im kleinen Rahmen zusammen mit dem ersten Semester und den Lehrern den Abschluss einer lehrreichen Fachschulzeit. 17 Studierende erreichten den Abschluss zum „Wirtschafter für Landbau“. Das Zeugnis und die Abschlussurkunde hatten sie bereits per Post und eine Videobotschaft von Landrat Karmasin per Email erhalten. Bayernweit bekannt ist das dritte Semester 2019/20 dafür, dass sie den Goldpreis im Wettbewerb der Landwirtschaftsschulen Bayerns zum Thema „Artenvielfalt“ gewonnen hatten. 

Artenvielfalt und Biodiversität

Die Aktionen der Studierenden wurden mit Gold prämiert und mit einem Scheck für die Klassenkasse von 1.200 Euro belohnt. In schöner Erinnerung bleibt der Projekttag „Artenvielfalt auf dem Bauernhof“ für das Rasso-Gymnasium auf dem Naturland-Betrieb Reichlmayr in Fürstenfeldbruck. Fünfzehn Sommersemesterarbeiten haben die Studierenden zum Thema Biodiversität geschrieben und dabei die Artenvielfalt anhand eines Checkverfahrens im eigenen Betrieb beurteilt und Verbesserungen in Feld und Hof praktisch umgesetzt. Mit Eifer hat die Klasse das Biotop in Adelshofen an der Maisachschleife gepflegt, das Ufer entbuscht und dafür gesorgt, dass das Wasser wieder fließen kann und Lebensraum für Flora und Fauna bieten kann. In Puchheim-Ort haben beide Semester in Kooperation mit der Jagdgenossenschaft eine Streuobstpflanzung mit 12 Obstbäumen angelegt. 

Exkursionen und Blog für die Homepage der Schule 

Mitten auf der Wiese hat das dritte Semester das erste Semester anhand von Lernstationen über die Bedeutung der Artenvielfalt für Natur und Landschaft gelehrt. Nach drei verschiedenen Exkursionen in Naturschutzgebiete hatten die Studierenden in Gruppen einen Blog für die Homepage der Schule erstellt. Auf der „Oiden Wiesn“ in Landsberg haben Studierende am Stand „Artenvielfalt“ Kontakt mit dem Verbraucher gesucht und die Landwirtschaft sympathisch vertreten. 

Mit dem Wissen aus den Fächern Pflanzenbau, Naturschutz und Landschaftspflege, Rhetorik, Gesprächsführung und Präsentation haben die Studierenden eine Fülle von Projekten lebensnah umgesetzt. Eine Lebensweisheit haben sie dabei am eigenen Leib erfahren: Wenn jeder und jedes Team seine spezifische Aufgabe gut erfüllt, entsteht ein wunderbares Ganzes mit nachfolgender Belohnung für alle.

 red

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