Erfolgreiches Eröffnungswochenende

"Happy End" für Lichtspielhaus

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Viereinhalb Jahre blieb es im Kinosaal des Lichtspielhauses in Fürstenfeldbruck dunkel. Doch seit vergangenen Freitag flimmern hier wieder Kinostreifen.

Fürstenfeldbruck - Der Pächter zieht ein Fazit vom Eröffnungswochenende. Zu Beginn der Eröffnung boten Markus Eisele und Christian Pfleil von der Arena Filmtheater GmbH direkt eine Vorpremiere der deutschen Tragikkomödie „Simpel“. „Man konnte weinen und lachen, der Film hat gut zum Lichtspielhaus gepasst, wenn man sich die Geschichte des Kinos ansieht“, sagt Markus Eisele. 

Schwerer Weg mit Happy End

Tatsächlich war der Weg zum ersten Film nach viereinhalb Jahren lang und beschwerlich. Die Stadt als neue Besitzerin des Kinos hatte Mitspracherecht, deren Vorstellungen deckten sich nicht immer mit denen der Interessengemeinschaft Lichtspielhaus oder dem Förderverein. Doch am Ende, wie im Film, gibt es ein „Happy End“: Der Saal war so gut wie voll, die Premieren-Besucher saßen in freudiger Erwartung in ihren blauen Kinosesseln, der Eröffnungsabend entwickelte sich laut Eisele zu einem „rauschendem Fest“. "Es ist ein tolles Gefühl, wenn alles so klappt, wenn man lange darauf hingearbeitet hat", sagt er weiter. Er sei außerdem überrascht, wie das Kino bereits in den laufenden Betrieb gefunden hat. 

In Erinnerungen schwelgen und freuen

"Es war eine großartige und wunderbare Veranstaltung", findet auch Richard Bartels, Vorsitzender der IG Lichtspielhaus. Er habe sich sehr über die 300 Eröffnungsgäste gefreut. Man habe eindeutig gespürt, wie viele sich freuen, dass es nun wieder Mitten in der Stadt ein Kino gibt. "Es wurden Erinnerungen ausgetauscht, da merkt man, dass an dem Kino viele Emotionen dranhängen", sagt er weiter. Er sei direkt am Samstag wieder im Kino gewesen und einen Film geschaut. "Die Planungen, was gezeigt wird, macht der Verein", erklärt er. Er ist vor allem gespannt, wie viele Besucher am Mittwoch "Casablanca" bekommt. Er habe schon fast nicht mehr an einen Kinobetrieb im Lichtspielhaus geglaubt, verrät er. Jetzt ist er umso froher, dass "sein" Kino gerettet ist.

Film ab bis April - danach folgen weitere Umbaumaßnahmen

Bis in den Frühling können nun Kinofreunde im Lichtspielhaus Klassiker, Arthouse- und Independent-Produktionen sehen. Mitte April wird nämlich noch einmal umgebaut. Der Verein ist aber bereits in der Planung Kleinkünstler einzuladen. "Interessenten und Ideen gibt es viele", sagt Bartels. Aber erst in den nächsten Wochen trifft sich der mittlerweile 180 Mitglieder starke Verein, um über das kulturelle Programm mit Musik- und Theatergruppen sowie Lesungen zu sprechen. "Dass wir die 200er Marke bald knacken ist ein wahnsinnig gutes Ergebnis dafür, dass wir eigentlich noch nicht viel veranstaltet haben", freut sich Bartels.  

red

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