Bewegungsparcours fertig

Elf Stationen für mehr Bewegung

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Für diese Station braucht es vor allem Kraft, bei anderen Stationen werden Ausdauer – wie im Hintergrund – oder die Balance geschult.

Fürstenfeldbruck – Arme Kreisen, in Pedale treten oder Klimmzüge - für jedes Fitnesslevel und für jedes Alter sollte etwas dabei sein. Nun hat Bürgermeister Erich Raff den neuen Bewegungsparcours nördlich des Marthabräu-Weihers mit seinen elf Stationen inoffiziell eingeweiht. Eine offizielle Feier folgt im Frühjahr.

Zugegeben: Die Zeit war nicht die Beste für eine Einweihung eines Bewegungsparcours. Bei Temperaturen nahe den Nullgrenzen denken nicht viele an Sport im Freien. Und doch fanden sich Fußgänger, die einige Stationen ausprobierten. Da war zum Beispiel der siebenjährige Robert mit seiner Oma, der unbedingt den „Ganzkörpertrainer“ testen wollte. Erinnern tut dieser an die sogenannten „Cross-Trainer“ im Fitnessstudio, bei denen man mit Füßen treten und mit den Armen schieben muss.

Kosten: 90.000 Euro

Der siebenjährige Robert wollte die Station "Ganzkörpertrainer" ausprobieren. Seine Oma probiert es danach aus.

Kurz bevor Robert das Gerät testete prüfte noch Bürgermeister Erich Raff persönlich das Gerät. Danach gab er bekannt: „Die Geräte mit dem Aufbau und alles in allem hat 90.000 Euro gekostet“. Er hofft noch auf ein paar Sponsoren, die das eine oder andere Gerät finanzieren. Doch: „Ich bin froh, dass das Projekt noch in diesem Jahr geklappt hat und die Firma DEKRA die Geräte vor etwa zwei Wochen abgenommen hat.“ Pläne für solch ein Projekt gäbe es schon lange, im Frühjahr habe man es dann angegriffen. Begleitet hat das Projekt der Sportbeirat sowie der Verein für Menschen mit Behinderung. Denn auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung können einige Stationen nutzen. Joachim Mack vom Sportbeirat erklärte: „Es gibt Stationen für Gleichgewicht, Kondition und Kraft.“

Offizielle Eröffnung im Frühjahr

Daniel Plohl von der Stadtplanung sagte: „Wir beobachten viele Passanten, die neugierig einige Stationen probieren.“ Der Parcours werde bis jetzt gut angenommen. Nun warten alle auf Frühjahr, wenn es dann wirklich Zeit für Sport im Freien ist. Es soll eine große, offizielle Feier mit Bürgern, Sponsoren und der Firma DEKRA.

Miriam Kohr

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