Rechtsextremistische Strategien zur Anwerbung von jungen Menschen – Referat mit KHK Wolfgang Meyer von der Bayerischen Informationsstelle gegen Ex ...

 Jugend im Fokus von Nazi & Co. Wer nicht mitspielt, wird diffamiert

Fürstenfeldbruck –  "Rechtsextremistische Strategien zur Anwerbung von jungen Menschen": Auf Einladung der Evang.-Luth. Gnadenkirche/Erlöserkirche FFB referiert  Wolfgang Meyer, Kriminalhauptkommissar von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) am 19. 2., 20 Uhr im Gemeindesaal der Gnadenkirche.  Das Bild der rechtsextremistischen Szene hat sich modernisiert. Rassistische Botschaften und die Verherrlichung des Nationalsozialismus tauchen hinter einer neuen Fassade auf.  Sie ist geprägt von den Stilen zeitgenössischer Jugendkulturen, nur noch selten von der Ästhetik des Nationalsozialismus im Dritten Reich. 

Am deutlichsten spiegelt sich der neue Schein in rechtsextremistischen Medien für Jugendliche wie CDs, Internetseiten, Profilen und Clips in Online-Communities wider. Diese Medienpalette ist Teil einer „Erlebniswelt Rechtsextremismus“, in der Action, Gemeinschaft und Freizeitangebote mit rechtsextremistischer Ideologie verschmelzen. Rechtsextremisten nutzen diese Erlebniswelt, um Jugendliche zu erreichen, die heute ihre wichtigste Zielgruppe sind. Sie suggerieren Zugehörigkeit und Zusammenhalt – eine zunächst attraktive Perspektive, zumal für junge Leute, die um Respekt und Anerkennung ringen. Hinter alledem steckt allerdings nach wie vor der gleiche menschenverachtende Inhalt: Wer den Vorstellungen moderner Rechtsextremisten nicht entspricht, wird diffamiert, ausgegrenzt und verfolgt. Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Aktionsformen und Strategien der rechtsextremistischen Szene zur Anwerbung von Jugendlichen und informiert über Möglichkeiten der Prävention und Intervention.

Mittwoch, den 19. Februar 2014, um 20:00 Uhr im Gemeindesaal der Gnadenkirche, Eingang Ettenhofer Straße, Fürstenfeldbruck: " Jugend im Fokus von Nazis & Co. Rechtsextremistische Strategien zur Anwerbung von jungen Menschen", es referiert  Wolfgang Meyer, Kriminalhauptkommissar von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE).  

Hinweis: „Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder vor oder während der Veranstaltung entsprechend auftreten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.“

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