24-jähriger Afghane beschwerte sich über nächtlichen Lärm bei alkoholisiertem 30-jährigen Mitbewohner und wurde mit Messer angegriffen

Mit Messer attackiert - Asylbewerber in Haft

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Die Kripo FFB ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts im Asylbewerberheim Maisach.

Maisach - Mit einem Messer hat in der Nacht zum 9. 8. ein 30-Jähriger Nigerianer in der Asylunterkunft einen 24-jährigen Afghanen angegriffen, der sich über laute Musik beschwerte  und hat diesen dabei glücklicherweise nur leicht verletzt. Die Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt wegen des Verdachts eines Vergehens des versuchten Totschlags. Anwesende Zeugen konnten verhindern, dass der unter Alkoholeinfluss stehende Angreifer mit dem Messer auf ihn einstechen konnte.

 Gegen Mitternacht störte laute Musik aus dem Zimmer eines 30-Jährigen mehrere Mitbewohner der Unterkunft in ihrer Nachtruhe. Ein 24-Jähriger begab sich daraufhin zum Zimmer des Übeltäters und beschwerte sich bei dem deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann. Infolgedessen kam es zum Streit, in dessen Verlauf der 30-Jährige versuchte,  auf den 24-Jährigen mit einem Messer einzustechen. Das Opfer erlitt dabei lt. PP Oberbayern Nord Schürfwunden und Prellungen.

Zusammen mit weiteren anwesenden Zeugen konnte der Angriff jedoch abgewehrt werden. Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Olching nahmen den Tatverdächtigen fest. Der 24-jährige Geschädigte wurde nur leicht verletzt.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II ermittelt die Kripo Fürstenfeldbruck wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Antrag auf Haftbefehl gegen den 30-Jährigen wurde am Nachmittag des 9. 8.  vom zuständigen Ermittlungsrichter erlassen. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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