Rathauschef Josef Heckl eröffnet das Volksfest in Mammendorf

Nach vier Schlägen ist angezapft

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Mammendorf – „Ozapft is!“, rief Mammendorfs Bürgermeister Josef Heckl (BGM) in das bis auf den letzten Platz gefüllte Volksfestzelt. Vier kräftige Schläge benötigte der Rathauschef am 19. Mai, um das 32. Mammendorfer Volksfest offiziell zu eröffnen, dass nun für zehn Tage die Mammendorfer im Griff haben wird.

Das am frühen Abend aufziehende schlechte Wetter konnte die Bevölkerung nicht abschrecken. Schon der Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses war gut gefüllt, als abwechselnd die Blaskapelle Mammendorf, die Blaskapelle Adelshofen und der Fanfaren- und Spielmannszug Gernlinden aufspielten. „Wir lassen uns die Laune nicht verderben“, sagte Volksfestreferent und dritter Bürgermeister Manfred Heimerl. Auch der traditionelle Festumzug, an dem alle Ortsvereine und –verbände sowie der Gemeinderat und zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner (SPD), Landrat Thomas Karmasin (CSU) sowie etliche Bürgermeister aus den benachbarten Gemeinden teilnahmen, zog trotz leichtem Nieselregen und kaltem Wind durch den Ort und wurde von den Goaßlschnalzer Nannhofen unterwegs begleitet. Selbstverständlich durfte beim Umzug, vorneweg marschierten Nadine Mörz, die Tochter des Festwirtes, Oliver Lentz, der Geschäftsführer der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg, sowie der Vertriebsleiter der Brauerei, Richard Sturm und Heimerl, auch das prächtige Brauereigespann nicht fehlen. Am Sonntagvormittag fand dann gleich der nächste traditionelle Höhepunkt statt: das 14. Bulldog-Oldtimertreffen. Hier hoffte Heimerl auf ein besseres Wetter als im vergangenen Jahr, als es in Strömen regnete, trotzdem aber 70 Traktorfahrer es sich nicht nehmen ließen, mit ihren prächtigen Oldtimern Mammendorf anzusteuern. Und er durfte sich freuen. Mit 160 Bulldogs wurde sogar die Rekordmarke von vor zwei Jahren, als 134 kamen, übertroffen. „Viele kennt man ja schon inzwischen“, so Heimerl. „Der weiteste kam bis aus Manching, aber auch aus Landsberg und Pfaffenhofen tauchten Traktoren auf.“ Der älteste war ein Fend Dieselross aus dem Jahre 1938, gefolgt von einem Lanz Bulldog aus Landsberg aus dem Jahre 1940 und einem Fend Dieselross aus Mammendorf, ebenfalls Baujahr 1940. 

Dieter Metzler

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