MdL Dr. Kränzlein  (SPD) hat den Antrag gestellt, dass die Staatsregierung über das Thema Ersatz-Standort   berichten soll

 Ab 2017 FFB Hauptstandort Erstaufnahme?

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Erstaufnahmeeinrichtung am Fliegerhorst FFB.

Fürstenfeldbruck -  Ab Anfang 2017 wird ein Ersatz-Standort für die Bayernkaserne in München notwendig. Im Gespräch für eine vollwertige Erstaufnahmeeinrichtung ist auch Fürstenfeldbruck. Wie eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten Dr. Herbert Kränzlein ergab, wurden insgesamt 42 Liegenschaften für eine mögliche Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung geprüft, darunter auch der Standort Fürstenfeldbruck, der bereits circa 1.000 Flüchtlinge in einer Dependance der Bayernkaserne auf dem Gelände des Fliegerhorsts beherbergt.  

 Die Wahrscheinlichkeit für Fürstenfeldbruck als Standort ist hoch, schließlich gehört das Gelände dem Bund, so dass Bayern für Asylzwecke keine Miete zahlen müsste. Die Staatsregierung verweigerte auch auf mehrmalige Nachfrage die Auskunft, so dass die genaue Einschätzung nicht zu erfahren war. Dr. Kränzlein hat bereits den Antrag gestellt, dass die Staatsregierung darüber im zuständigen Ausschuss berichten soll. „Ich sehe das kritisch“, so Kränzlein zu den Planungen der Landesregierung. Statt der aktuellen Anzahl von rund 1.000 Flüchtlingen würden ungefähr doppelt so viele Flüchtlinge in Fürstenfeldbruck aufgenommen werden. „Für die engagierten Helferkreise und eine Stadt mit circa 37.000 Einwohnern ist das eine gewaltige Herausforderung“, kommentiert Kränzlein.

redkb

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