Erster Bundestagskandidat der Freien Wähler nominiert – Neue Energie für Berlin

Teamwork (von links): Dachaus Kreisvorsitzender, Josef Baumgartner, Bundestagskandidat Bernd Heilmeier, der Fürstenfeldbrucker Kreisvorsitzende Michael Leonbacher und in Vertretung der Landtagsfraktion Gottfried Obermair, der als Schriftführer der Nominierungsversammlung agierte, streben eine erfolgreiche Bundestagswahl der Freien Wähler an.

Der erste Direktkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahlen 2013 aus Bayern steht fest: Für den Wahlkreis Fürstenfeldbruck-Dachau tritt Bernd Heilmeier aus Eichenau an. Der 53-jährige Verlagsleiter eines renommierten IT-Fachverlags erhielt bis auf eine Stimmenthaltung alle Stimmen der Wahlberechtigten aus Dachau und Fürstenfeldbruck. Damit folgten die Anwesenden dem gemeinsamen Vorschlag der Kreisverbände Dachau und Fürstenfeldbruck.

Der staatlich geprüfte Betriebswirt trat 2007 mit seiner Frau Angela, die in Eichenau Gemeinderätin ist und 2010 Bürgermeisterkandidatin war, den freien Wählern bei und zählte stets zu den Befürwortern der Teilnahme an den Bundestagswahlen. Als frischgebackenes Mitglied im Wahlkampfteam der FW Eichenau hatte der Werbefachmann entscheidenden Anteil am Wahlerfolg der Freien Wähler bei den Gemeinderatswahlen: Statt drei Gemeinderatsmandaten erhielt die FWE 2008 fünf Mandate. In seiner Vorstellungsrede betonte Bernd Heilmeier die Bedeutung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftpolitik. „Wir müssen auf allen Ebenen präsent sein“, sagte Heilmeier und verwies als Motivation für seine Kandidatur auf seine Erfahrungen im Kommunalwahlkampf: „Die Bürgerinnen und Bürger haben lokale Themen weniger interessiert als bundespolitische.“ Von diesen Bürgern zu verlangen, bei der Kommunal-, Bezirks- und Landtagswahl für die Freien Wähler zu stimmen und bei der Bundestagswahl ihre Stimme einer anderen Partei zu geben, ist aus der Sicht des FW-Bndestagsabgeordneten in spe „unvorstellbar und kontraproduktiv“. Daher freue es ihn besonders, wie er in seiner Rede betonte, dass sich die Freien Wähler nun auf Bundesebene als neue politische Kraft, großer kommunaler Erfahrung, mit einem klarem Wertesystem und ohne Partei-Ideologie engagieren. Dies stelle eine sehr interessante Alternative für viele Bürger dar, die dies am Wahltag auch honorieren würden. Viele unternehmerische Problemstellungen, erklärte Heilmeier, sind heute stark mit der IT verknüpft, „weil wir inzwischen in einer digitalen und sehr vernetzen Welt leben und mit all den Chancen und Risiken, die damit verbunden sind“. Nicht wenige davon seien ihm, wie er sagte, aus seinem Berufsumfeld gut bekannt, ebenso wie verschiedene Zukunftsthemen, die auf die Bevölkerung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zukommen werden. Aufbauend auf seiner Managementerfahrung und seinem Wirtschafts-Know-how ist Bernd Heilmeier davon überzeugt, dass es ihm gelingen wird, für die Freien Wähler auf Bundesebene erfolgreich zu agieren.

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