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Erster Präsenz-Wirtschaftsempfang lockt Brucker Unternehmer in den Stadtsaal

Die Fürstenfeldbrucker Wirtschaft traf sich nach langer Pause wieder persönlich zum Austausch beim Wirtschaftsempfang der Stadt.
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Die Fürstenfeldbrucker Wirtschaft traf sich nach langer Pause wieder persönlich zum Austausch beim Wirtschaftsempfang der Stadt.
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Die Fürstenfeldbrucker Wirtschaft traf sich nach langer Pause wieder persönlich zum Austausch beim Wirtschaftsempfang der Stadt.

Fürstenfeldbruck – „Ich freue mich, dass ich Sie nach vielen entbehrungsreichen Monaten heute persönlich hier begrüßen kann“, sagte Brucks Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) beim ersten Präsenz-Wirtschaftsempfang nach dem Lockdown im Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld. Wenn auch die Veranstaltung noch nach den Auflagen des Infektionsschutzgesetzes ablief, so wurde das Treffen von vielen Teilnehmern positiv begrüßt.

Wirtschaft und Banken waren erschienen, auch wenn sie an der Veranstaltung bequem per Livestream von zuhause aus hätten teilnehmen können. Beifall erhielt auch Gastredner Christoph Holz, Informatiker und Raumfahrttechniker, der mit dem Vortrag „Ich bin dann mal weg“ Denkanstöße rund um die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz vermittelte. Musikalisch begeisterte die 14-jährige Nina Cierpisz mit ihrem „Hackbrett“ die Gäste. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ hat sie zweimal den zweiten Platz belegt.

„Bei ruhigem Wetter kann jeder leicht Steuermann sein“, zitierte Raff ein chinesisches Sprichwort zu Beginn, womit er auf die schwierigen Zeiten seit des ersten Lockdowns im März des vergangenen Jahres anspielte. Trotz der teilweise fatalen Auswirkungen und den Herausforderungen für jeden, habe die Pandemie auch gezeigt, dass die Gesellschaft insgesamt funktioniert und selbst „Querdenker“ verkraftet. So berichtete Raff über die von Monika Graf ins Leben gerufene „Corona-Nachbarschaftshilfe“, die für ihr Engagement mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis ausgezeichnet wurde. Die inzwischen auf rund 1.600 Helfer angewachsene Gruppe nähte beispielsweise in Akkordzeit „Schutzkleidung“ für das Pflegepersonal im Krankenhaus und den Altenheimen.

Neuverschuldung

Die Stadt kam im Jahr 2020 finanziell gerade so über die Runden, teilte der Rathauschef mit. „Ein Nachtragshaushalt konnte dank Einsparmaßnahmen vermieden werden. Aber wir müssen uns auf schwierige Jahre einstellen.“ Sollten alle Baumaßnahmen umgesetzt werden, geht Raff von einer Neuverschuldung von sieben Millionen Euro aus. Der OB befürchtet, dass die Gewerbesteuer den früheren Stand 2021 nicht erreichen wird. Raff hofft auf einen finanziellen Ausgleich durch Bund und Länder.

Der Neubau der Schule West II wird rund 30 Millionen kosten. Dazu gesellen sich Kindertageseinrichtungen und der Neubau der Feuerwache, die den städtischen Haushalt um weitere sieben Millionen belasten werden. Als weitere wichtige Aufgaben nannte Raff die Verbesserung der Infrastruktur. Ein Problem sieht der OB, dass der Stadt allmählich die Grundstücke für weitere Gewerbeansiedlungen ausgehen. Deshalb ist es ein großes Anliegen der Stadt, Gewerbeansiedlungen an der Cerveteristraße und an der B2 zu regenerieren. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept und der Verkehrsentwicklungsplan seien zwei Instrumente, so Raff, die aufzeigen, wohin und wie sich die Stadt entwickeln könnte.

„Wir haben weniger Leerstand, als es angesichts der Krisenzeit zu erwarten war.“

OB Erich Raff, FFB

Gegen die Kritik, die Innenstadt würde veröden, wehrt sich Raff. „Wir stellen fest, dass wir weniger Leerstand zu beklagen haben, als es angesichts der Krisenzeit zu erwarten gewesen wäre.“ Über 30 Firmen bringen sich im Stadtmarketing-Forum „Wir in FFB“ ein. Dafür dankte der OB Sabine Wildmann von der Verwaltung und Wirtschaftsförderin Aliki Bornheim, die es mit der Firma „Imakomm“ und den Stadträten Franz Höfelsauer sowie Philipp Heimerl geschafft haben, die Gewerbebetriebe der Innenstadt an einen Tisch zu bekommen. Mit Aktionen wie „Herzlich willkommen zurück: Schön, wieder für Sie da zu sein“, oder „Heimatguthaben“ des Gewerbeverbandes versucht man gemeinsam, die Kaufkraft in der Stadt zu bündeln.

Für die Nachnutzung des Fliegerhorstes müssen die planerischen Grundlagen geschaffen werden. Dazu soll in Abstimmung mit den Nachbarkommunen noch in diesem Jahr ein städtebaulicher Wettbewerb auf den Weg gebracht werden.

Dieter Metzler

Rubriklistenbild: © Dieter Metzler

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