Erstmals war Generalmajor a.D. Botho Engelien zu Gast beim Freundeskreis Luftwaffe

Erstmals in der Geschichte des Freundeskreises Luftwaffe konnte unlängst der Leiter der Sektion München, Heinz Gerrits, den Präsidenten des Freundeskreises, Generalmajor a. D. Botho Engelien, zu einer Veranstaltung im Brucker Fliegerhorst begrüßen. In einem sehr persönlich gehaltenen Vortrag berichtete der ehemalige Amtschef des Luftwaffenamtes den ca. 50 anwesenden Gästen und Mitgliedern aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Pilot und Kommandeur.

Der Freundeskreis der Luftwaffe, der heuer 25. Geburtstag feiert, versteht sich als ein Forum der Begegnung und Kommunikation für Gleichgesinnte aus allen Bereichen der Gesellschaft und allen Altersgruppen, die die Faszination an der zivilen wie militärischen Luft- und Raumfahrt verbindet. „Wir wollen ganz allgemein das Interesse an der Luftfahrt wecken und im Besonderen das Verständnis und die Aufgeschlossenheit für die Luftwaffe fördern“, erklärte Engelien. „Wir wollen vor allem junge Menschen durch geeignete Angebote und Programme informieren und unterstützen“, so der seit zehn Jahren dem Freundeskreis Luftwaffe vorstehende Präsident. Dazu führt der Freundeskreis für Jugendliche ab 16 Jahren in Zusammenarbeit mit Verbänden der Luftwaffe Informationsveranstaltungen durch, die sogar Flugangebote in einer Flugsportgruppe beinhalten. „Die Mitglieder und Gäste kommen aus allen Berufsgruppen. Alle verbindet die Liebe zur Luftfahrt und Technik“, ergänzte Gerrits. „Wir sind Multiplikatoren für die Belange der Luftwaffe und sind inzwischen im Fliegerhorst ein fester Bestandteil, der immer mehr Anerkennung erfährt“, so Gerrits, der die Vernetzung zu den einzelnen Dienststellen wie beispielsweise zur 1. Luftwaffendivision, zum Ausbildungszentrum für abbildende Aufklärung der Luftwaffe und zur Offizierschule als sehr gut bezeichnete. Gute Vernetzungen bestehen auch mit der in Bayern und anderswo vorhandenen Luftfahrtindustrie und verwandte Industrie sowie Institute wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Gute Kontakte pflegt der Freundeskreis auch zu ausländischen Luftwaffen. „Erst letztes Jahr waren wir mit dem französischen Verbindungsoffizier an der Offizierschule bei der Armee de lAir in Nancy-Ochey“, berichtete Gerrits. Im Rahmen einer dreitägigen Busreise wurden dabei auch Verdun und der deutsche Soldatenfriedhof besucht. Davor war der Freundeskreis zu Gast bei der tschechischen Luftwaffe, weilte zu Besuchen in Österreich, in Italien auf einem Flugzeugträger im Mittelmeer. „Sehr gute Kontakte pflegen wir auch mit der Schweizer Luftwaffe“, berichtete Gerrits. Der inzwischen auf 1400 Mitglieder angewachsene starke gemeinnützige Verein gliedert sich in drei Sektionen: Berlin, Kerpen und München mit einer Zentrale in Bonn. Neben den monatlichen Veranstaltungen der Zentrale, die im Organ des Freundeskreises Luftwaffe in der Flugrevue zu ersehen sind, trifft sich die Sektion München regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat im Offizierskasino des Brucker Fliegerhorstes zu Vorträgen, zu der die Sektion jeden Interessierten herzlich einlädt.

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