Erweiterungsbau der Kerschensteiner Schule geht in vierten Bauabschnitt

Fertigstellung Mitte 2021 geplant

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Der Umbau an der Kerschensteiner Schule nimmt immer mehr Form an.
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Der Umbau an der Kerschensteiner Schule nimmt immer mehr Form an.

Etwa 3,5 Millionen Euro mehr als geplant und noch ist der Um- und Neubau der Kerschensteiner Schule an der Theodor-Heuss-Straße nicht abgeschlossen. Einen Überblick wollten sich nun ein Dutzend Stadträte am Mittwoch, 11. Dezember, vom Fortschreiten der Baumaßnahmen machen.

Germering -  „Wir wollen ja sehen, wo unser Geld bleibt“, sagt Oberbürgermeister Andreas Haas bei der Baustellenbesichtigung am späten Nachmittag. Der vierte Bauabschnitt wurde nun mit den Rohbauarbeiten im Bauteil Nord-Ost eingeleitet. Einzelfundamente und Stützen sind bereits betoniert, in Kürze wird die Decke über dem Erdgeschoss fertiggestellt – „250 Kubikmeter Beton fließen da in den nächsten Tagen“, erklärt Hochbauer der Stadt Germering Sebastian Reichpietsch den Stadträten beim Rundgang über die Baustelle. Im Baubereich Nord-West wird derzeit die Baugrube für die neue Sporthalle ausgehoben. Diese soll künftig nicht nur die Schüler der Kerschensteiner Schule zum Schwitzen bringen, sondern auch den Vereinen zur Verfügung stehen, wie Haas berichtet. Neben der Turnhalle wird auch wieder eine Unterkunft für den Hausmeister entstehen. Diese war in der Vergangenheit östlich des vorübergehenden Eingangs gelegen, nun entsteht hier Platz für acht Klassen, verteilt auf zwei Etagen sowie ein Durchgang zum Eingang der Schule. „Damit endlich klar sei, wo sich der Haupteingang überhaupt befände“, diese Meinung teilen viele der Stadträte. 

15 Arbeiter sind derzeit daran beteiligt, dass der Bau voran getrieben wird. Während der Ostteil voll im Zeitplan liege, ist der Umbau des Westteils vier Wochen verzögert. Auch die Kosten für die Erweiterung der Schule sind in die Höhe geschossen. Verantwortlich dafür seien die konjunkturbedingt hohen Angebotspreise bei den Hauptbaugewerken wie Reichpietsch erklärt. Der Stadtrat beschloss das Projekt mit 9,44 Millionen Euro, bisher wurde ein Anstieg auf 12,9 Millionen verzeichnet.

Claudia Becker

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