An der Realschule Unterpfaffenhofen

Einweihung des Erweiterungsbaus 

+
Großer Andrang herrschte bei der Eröffnung des neuen Erweiterungsbaus der Realschule.

Zahlreiche Gäste fanden sich am 11. Oktober im neuen Erweiterungsbau der Realschule Unterpfaffenhofen ein, um die Einweihung zu feiern. Die Veranstaltung begann mit einem lauten Gong, den Schulleiter Christoph Breuer mit großer Freude schlug.

Germering – Danach war es still und die Vorstellung des Orchesters der Musikgruppe verwandelte die Mensa in einen Konzertsaal.

Landrat Thomas Karmasin begrüßte in seiner Rede die Vertreter der Schule, der lokalen Politik sowie die Vertreter der Germeringer Pfarreien. Er machte deutlich, wie dringend, aber dennoch erschwerlich dieser Erweiterungsbau für die Stadt Germering gewesen sei. 

Kosten von über 5 Millionen Euro

Es sei kein Pappenstiel gewesen, denn immerhin seien hier rund 5,3 Millionen Euro für die Realschüler in die Hand genommen worden, um diesen Bau zu realisieren, betont Karmasin. „Hier, bei uns im Landkreis stehen die Schulen im Vordergrund“, sagt der Landrat, was auch die kürzliche Einweihung der FOS/BOS (der Kreisbote berichtete) im benachbarten Carl-Spitzweg-Gymnasium beweist. Lieber wäre ihm allerdings ein Richtfest gewesen, „das Wetter ist so herrlich, schade, dass wir drin sitzen“, sagt Karmasin. Das tat der Einweihungsfeier keinen Abbruch, schließich ist das neue Gebäude hell, freundlich und lichtdurchflutet. Bereits im September wurde das erste Obergeschoss in Betrieb genommen. Nun folgten die unteren Räume.

Fast 900 Schüler in diesem Schuljahr 

Die Realschule Unterpfaffenhofen (RSU) führt in diesem Schuljahr 34 Klassen und hat insgesamt 892 Schüler. Seit dem Schuljahr 2013/14 bietet die RSU die gebundene Ganztagsschule in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an. Zum pädagogischen Konzept gehört, dass jeder Schüler außerdem ein Blasinstrument lernt. Derzeit besuchen insgesamt 43 Schüler jeweils eine Klasse der Jahrgangsstufen 5 und 6 in der gebundenen Ganztagsschule. Außerdem nehmen 63 Schüler an der offenen Ganztagsschule teil.

Der neue Erweiterungsbau dient vorwiegend dem Ganztagsbetrieb. Die Klassenräume und Gruppenräume im Obergeschoss sind entsprechend angeordnet und ausgeführt. Im Eingangsgeschoss befinden sich die Musikräume und eine Mensa, die auch als kleiner „Konzertsaal“ genutzt werden kann. Die Küche ist so ausgestattet, dass sie zusammen mit der Küche des CSG das gesamte Schulzentrum gut mit frisch zubereiteten Speisen versorgen kann.

Neubau nach modernen pädagogischen Ansätzen

Der Neubau trägt den modernen pädagogischen Ansätzen Rechnung und ermöglicht offene, über das Klassenzimmer hinaus gehende Lernbereiche. Er entspricht damit den, mit den Schlagworten „Lernlandschaften“ und „Lernhäusern“ bezeichneten, modernen Schulbauansätzen. Die Schule hatte die Möglichkeit, ihre Vorstellungen in der Bauphase einzubringen.

Nach rund 16-monatiger Bauzeit konnte der Neubau nun dem Nutzer übergeben werden. Der Baukörper mit den Abmessungen 30 Mal 24 Metern bildet zusammen mit dem Bestandsgebäude ein Ensemble, das den neu gestalteten Schulhof umschließt. Angelehnt an die Farben und Proportionen der bestehenden Schule nimmt das Gebäude diese auf und überträgt sie in die Moderne. Einfach ausgedrückt: Multifunktionale Nutzung in modernem Gewand.

Das vom Landkreis beauftragte Architekturbüro Balda aus Fürstenfeldbruck hat hier zusammen mit den Fachplanern für Elektro und Haustechnik ein anspruchsvolles und energieeffizientes Gebäude verwirklicht.

Sebastian Essberger

Auch interessant

Meistgelesen

Bürger haben sich für neue Straßennamen entschieden
Bürger haben sich für neue Straßennamen entschieden
Beiräte fordern mehr Gehör
Beiräte fordern mehr Gehör
Neue Wege mit Schulhund und Yoga
Neue Wege mit Schulhund und Yoga
Streit um Radwege
Streit um Radwege

Kommentare