100 000 Euro Sachschaden bei Dachstuhlbrand in Puchheim-Bahnhof – Schweißarbeiten - Kripo ermittelt

Der Dachstuhl eines Wohnnebengebäudes in Puchheim geriet am 28. 7. 2011 gegen 17:30 Uhr bei Abdichtungsarbeiten in Brand, wobei ein Sachschaden von ca. 100.000 Euro entstand und eine Person eine leichte Rauchvergiftung erlitt.

Der 48-jährige Inhaber des Hauses in Puchheim-Bahnhof führte am Nachmittag Abdichtungsarbeiten an einem Anbau seines Wohnanwesens durch. Dabei verschweißte er Bitumenbahnen mit einem Handbrenner. Gegen 17:30 Uhr bemerkte der 48-Jährige, dass Teile des Dachstuhls des Nebengebäudes Feuer gefangen hatten. Der Mann versuchte zunächst den entstandenen Brand mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Bei diesen Löschversuchen zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und musste in eine Klinik eingeliefert werden. Erst den alarmierten Feuerwehren aus Puchheim Bahnhof und Gröbenzell gelang es das Feuer, das sich mittlerweile fast auf den kompletten Dachstuhl des Nebengebäudes ausgebreitet hatte, zu löschen. Sie konnten auch verhindern, dass die Flammen auf das Hauptgebäude übergriffen. Ersten Schätzungen zu Folge entstand durch den Brand ein Sachschaden von ca. 100.000 Euro. Die polizeilichen Ermittlungen zu diesem Brandfall hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen.

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