Ex-Moderator Dietmar Gaiser beim Maisacher Neujahrsempfang

Vor zwei Jahren habe Bürgermeister Hans Seidl noch als CSU-Ortsvorsitzender Glück nach Maisach gebracht, meinte Seidls Nachfolger im Amt des CSU-Ortschefs, Christian Kemether, beim Neujahrsempfang des Maisacher CSU-Ortsverbandes in der Gernlindener Schulsporthalle. Das Wortspiel hatte Seidl damals allerdings auf Alois Glück, Bayerns Parlamentspräsidenten bezogen, der als Ehrengast am Neujahrsempfang teilnahm. Er, Kemether, hoffe nun, mit dem diesjährigen Ehrengast, dem langjährigen Redakteur und Moderator des Bayerischen Fernsehens, Dietmar Gaiser, Unterhaltung nach Gernlinden zu bringen.

In der Tat sorgte der redegewandte, im niederbayerischen Mainburg geborene Gaiser, der vor allem durch seine über 400 Sendungen im bayerischen Fernsehen „Jetzt red` i“ bekannt wurde und nun ein unstetes Rentnerdasein führt, mit seinen humorigen und kurzweiligen Episoden aus seinem Buch „Jetzt schreib` i“ für viel Heiterkeit unter den zahlreichen Gästen, die auch heuer der Einladung der Maisacher CSU wieder gefolgt waren. Dass ein Neujahrsempfang auch ohne die hohe Politik auskommen kann, das bewies der Maisacher CSU-Ortsverband. Christian Kemether bestand seine Feuertaufe bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt als Maisacher CSU-Ortsvorsitzender mit Bravour. Entsprechend groß fiel auch das Lob von Bürgermeister Seidl aus, der von einer gelungenen Premiere sprach und dem um die Zukunft von Maisachs CSU-Ortsverband nicht bange ist. Bevor der mit dem Bundesverdienstkreuz und Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnete 66-jährige ehemalige Medienprofi von einer veränderten Welt berichtete, die sich für einen Rentner auftut, wenn er zuvor 50 bis 60 Stunden in der Woche gearbeitet hat und plötzlich das „letzte große Abenteuer“ beginnt, das Abenteuer sich noch einmal neu orientieren zu müssen, erinnerte Kemether in seiner Ansprache daran, dass die Lebensqualität in der Gemeinde ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger in den über 100 Vereinen und Interessengemeinschaften längst nicht so hoch wäre. Stellvertretend begrüßte der CSU-Ortschef die für ihr außerordentliches Engagement für das Gemeinwohl in den vergangenen Jahren mit dem Ehrenpreis des CSU-Ortsverbandes ausgezeichneten Brigitte Balon (2004), Hans Gruber (2006) und Marianne Baader (2008). Kemether forderte die Anwesenden auf, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wer im nächsten Jahr beim Neujahrsempfang für die besonderen Dienste um das Gemeinwohl eine Ehrung verdiene. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang der Maisacher CSU vom Streichorchester und Bläserensemble aus Hattenhofen sowie von der Chorgemeinschaft Gernlinden.

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