Ess- und Bewegungsverhalten im Kleinkindalter 

Kinder übernehmen Ernährungsmuster 

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(von links): Britta Schukat, AELF Projektleitung Ernährungsbildung Fürstenfeldbruck, Hans-Jürgen Gulder, Behördenleiter AELF Fürstenfeldbruck und Gisela Schaelow, AELF Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck – Unter dem Motto „Nachkatze und Klettermaxe – das Ess- und Bewegungsverhalten im Kleinkindalter“ hat das Netzwerk „Junge Eltern/ Familien“ zur diesjährigen oberbayerischen Fachtagung eingeladen, die sich mit aktuellen Trends einer gesundheitsfördernden Ernährung und Bewegung von Familien mit Kindern bis zu drei Jahren beschäftigt. 

Ausgewogene Ernährung und das richtige Maß an Bewegung sind zwei wichtige Aspekte eines gesundheitsförderlichen Lebensstils. Gerade junge Eltern mit Kleinkindern sollten mit diesen Faktoren vertraut sein, um ihren Sprösslingen ein gutes Vorbild sein zu können. 


Die Veranstaltung wurde vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck organisiert und fand am 13.11. 2012 im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. 


Nach Grußworten von Hans- Jürgen Gulder, Behördenleiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten FFB,  kamen führende Experten aus Wissenschaft und Praxis zu Wort. 

Im Fachvortrag von Prof. Dr. med. Thomas Ellrott ging es um die Einflussmöglichkeiten auf das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen. Welche sind sinnvoll, welche sind kontraproduktiv? Das Beobachtungslernen spielt bei der Ernährungserziehung eine große Rolle: Kinder sehen bestimmten Rollenmodellen beim Essen zu und übernehmen deren Verhalten, weil sie auch so sein wollen wie ihre großen Vorbilder. Diese sind z.B. Eltern, ältere Geschwister, Großeltern  und Freunde. 


Dr. Heinz Krombholz vom Institut für Frühpädagogik München machte in seinem Vortrag „Bewegung – ein notwendiger Schritt ins Leben“ auf die interessanten Möglichkeiten zur Unterstützung der motorischen Kompetenz bei Kleinkindern aufmerksam. „Die vorhandene Bereitschaft der Kinder zu motorischer Aktivität sollte aufgegriffen und ermutigt, keinesfalls abgeblockt werden“, betont er. Wichtig hierfür seien nicht nur die Bezugspersonen, sondern auch eine Umwelt, in der diese Bereitschaft nicht aus Sicherheitsgründen z.B. wegen Gefährdung im Straßenverkehr unterdrückt wird. 


Außerdem stellten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Oberbayern ihre Erfahrungswerte aus den Netzwerken „Junge Eltern/ Familien“ vor und zeigten vielseitige und abwechslungsreiche Praxisbeispiele zu den Themen Ernährung und Bewegung im Familienalltag. Dazu lud die Bewegungslandschaft „Klettermaxe und Bewegungsdschungel“ alle Interessierte zum Mitmachen und Ausprobieren ein. 


Nicole Burk 


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