63-Jährige mit „Prop Copy“-Geld aufgegriffen

Fahrradkontrollen zum Schwerpunktkontrollmonat Mai 2021 “ungeschützte Verkehrsteilnehmer“

Auch die Polizei Fürstenfeldbruck legte im Mai ein besonderes Augenmerk auf Radfahrende.
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Auch die Polizei Fürstenfeldbruck legte im Mai ein besonderes Augenmerk auf Radfahrende.

Fürstenfeldbruck – Im Rahmen des bayernweiten Schwerpunktes „ungeschützte Verkehrsteilnehmer“ legte die Polizei Fürstenfeldbruck im gesamten Monat Mai ein besonderes Augenmerk auf Radfahrende.

„Die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrenden waren im vergangenen Jahr wieder stark angestiegen. Es wurden 282 Fahrräder kontrolliert, wobei an 131 Drahteseln Mängel festgestellt werden konnten“, erklärt Polizeihauptkommissar Oliver Erhardt.

So fehlten oftmals die vorgeschriebenen Katzenaugen am Rad und/oder das Licht war nicht funktionstüchtig. Erfreulich war, dass keiner der Radfahrenden während der Fahrt telefonierte oder am Handy spielte. 225 der Radfahrenden trug keinen Fahrradhelm, somit war nur jeder Fünfte geschützt unterwegs. Ein Fahrradhelm ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird aber von Seiten der Polizei empfohlen.

„Alle Fahrradfahrenden waren einsichtig und auch dankbar über die Anmerkungen“, berichtet Erhardt.

Radfahrende sensibilisieren

Ziel der Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ ist es, Radfahrende zu sensibilisieren und ein gleichberechtigtes Miteinander im Straßenverkehr zu schaffen. Daher wurde auch ein Auge auf die Kfz-Fahrenden geworfen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Schutzstreifen für Radfahrer nur bei Bedarf, etwa bei Gegenverkehr, überfahren werden dürfen. Fahrradschutzstreifen dürfen nicht zum Parken oder Halten benutzt werden.

„Prop Copy“-Geld während Kontrolle entdeckt

Im Rahmen dieser Kontrollen wurde auch eine 63-jährige Fürstenfeldbruckerin im Stadtzentrum kontrolliert. Neben einer aktuellen Fahndungsnotierung wurden zudem in ihrem mitgeführten Rucksack mehrere Scheine „Prop Copy“-Geld aufgefunden.

Dabei handelt es sich um Banknoten, die für den Entertainmentbereich hergestellt wurden, etwa für Filmaufnahmen oder für Zaubershows. Diese Noten sind nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Die war jedoch bei der Frau nicht der Fall war, weshalb es als Falschgeld bewertet wird.

„Bei der anschließenden Festnahme konnten bei der Frau auch noch Goldlegierungen im Wert von 4.500 Euro aufgefunden werden“, erklärt Erhardt.

Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, handelte es sich hierbei um Diebesgut von ihrer Arbeitsstelle, einem Elektrotechnikunternehmen in Fürstenfeldbruck. Nachdem die 63-Jährige über keinen festen Wohnsitz verfügte, befindet sie sich seither in Untersuchungshaft.

pi

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