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Fahrradständer am Bahnhof Türkenfeld erneuert – staatlicher Zuschuss macht es möglich

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Bürgermeister Emanuel Staffler und Bauamtsleiterin Marina Filgertshofer bei der Abnahme der neuen Fahrradständer.
Bürgermeister Emanuel Staffler (links) und Bauamtsleiterin Marina Filgertshofer bei der Abnahme der neuen Fahrradständer. © Gemeinde Türkenfeld/ Pecher

Türkenfeld – Lange schon stand der Wunsch im Raum, die mehr als 50 Jahre alten Fahrradständer am Türkenfelder S-Bahnhof zu erneuern. Im Rahmen eines kombinierten Förderprogrammes von Bund und Land war es der Gemeinde Türkenfeld nun möglich, dieses Anliegen in die Tat umzusetzen. Dabei fand in einem ersten Planungsschritt eine kombinierte Bedarfs- und Machbarkeitserhebung statt. 

An dieser waren Experten der Deutschen Bahn im Rahmen der sogenannten Bike+Ride-Offensive beteiligt. Mit der Offensive unterstützt die für die Bahnhöfe zuständige DB Station&Service AG gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium Kommunen dabei, neue Fahrradstellplätze an ihrem Bahnhof zu errichten. Ziel ist es, Bahnhöfe für die klimafreundliche Kombination von Fahrrad und Bahn attraktiver zu machen.

Die Machbarkeitserhebung förderte zu Tage, dass zunächst die Fahrradständer am Gleis Richtung München erneuert werden sollen. Zum einen, weil diese deutlich stärker frequentiert sind. Zum anderen, weil hier räumliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Nach Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage und Genehmigung durch die Deutsche Bahn beschloss der Gemeinderat den Neubau von knapp 100 modernen Doppelstock-Parkern und zehn regulären Abstellplätzen. Zur Anwendung kam ein deutschlandweit im Einsatz befindliches Standard-Ständermodell, wie es schon an vielen anderen Bahnhöfen zu Finden ist.

Wunsch nach ausreichender nächtlicher Beleuchtung

Ebenfalls erfüllt werden konnte der Wunsch nach einer ausreichenden nächtlichen Beleuchtung der Anlage. „In einem letzten Schritt werden wir nun noch den Eingangsbereich des Bahnhofs verschönern und eine Anschlagtafel für unsere Ortsvereine aufstellen“, sagt Bürgermeister Emanuel Staffler. Um Barrierefreiheit herzustellen und auch ein Abfließen des Oberflächenwassers zu ermöglichen, musste darüber hinaus der Untergrund ertüchtigt werden. Nach knapp sechswöchiger Bauzeit konnten die neuen Fahrradständer Ende Oktober in Betrieb genommen werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 120.000 Euro. Rund 90.000 Euro hiervon sind durch staatliche Zuschüsse abgedeckt.

red

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