Sichtbares Zeichen gesetzt

Fairtade-Stadt Fürstenfeldbruck: Erstes Schild steht an der B2

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An der B2 hängt nun das erste Schild mit Fairtrade-Logo

Nun kann es jeder sehen: Fürstenfeldbruck ist Fairtrade-Stadt. Oberbürgermeister Erich Raff hat gemeinsam mit Peter Findler vom städtischen Tiefbauamt das erste von sechs Schildern mit dem Brucker Fairtrade-Logo am Ortseingang an der Bundesstraße 2 nahe dem Baumarkt aufgestellt.

Fürstenfeldbruck - Was steht hinter Fairtrade? Ein Handel, der den Produzenten von Lebensmitteln und Waren überall auf der Welt ermöglicht, von ihrer Arbeit zu leben. So werden die Preise für Fairtrade-Waren nicht nach Weltmarktpreisen kalkuliert, sondern nach den Bedürfnissen von Menschen und ihren Familien. Fairtrade-Kommunen haben sich der Förderung dieses gerechten Handels verpflichtet. Initiator der Kampagne ist die gemeinnützige Organisation TransFair. Die unabhängige Organisation vergibt Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Die Stadt erhielt im Januar 2016 für ihr Engagement erstmalig die Auszeichnung Fairtrade-Stadt. Dies war der Startschuss für weiterführendes Engagement. 

2018 hat sich Fürstenfeldbruck wieder rezertifziert

Die Titelerneuerung als Fairtrade-Stadt steht alle zwei Jahre an. Für eine positive Prüfung müssen die fünf Kriterien der Fairtrade-Stadt-Kampagne fortwährend erfüllt sein. 2018 erhielt Fürstenfeldbruck erneut den Titel. Doch die Auszeichnung ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein lebendiger Prozess, der immer weiter fortgeführt werden soll. So geht es darum, fair gehandelte Produkte in immer mehr Geschäften und öffentlichen Einrichtungen einzuführen. Und immer mehr Menschen für das Thema zu begeistern. Das Engagement Fürstenfeldbrucks als Fairtrade-Town ist vielfältig: In der Stadtverwaltung werden fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Süßwaren, Wein, Obst und Saft verwendet. Präsentkörbe werden mit dem entsprechenden Inhalt bestückt. 

Einzelhändler, Schulen und Einrichtungen sind aktiv

Einige Einzelhändler und Gastronomen engagieren sich besonders im Bereich Fairtrade. Auch andere Einrichtungen sind aktiv: das Viscardi-Gymnasium als Fairtrade-Schule, das Graf-Rasso-Gymnasium mit den „SchulFAIRbesserern“ und der Verein „Eine Welt Zentrum“ im Bürgerpavillon. Eine Steuerungsgruppe macht immer wieder auf den fairen Handel aufmerksam. Aber ohne die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Geschäftswelt wird fairer Handel nicht seine volle Wirkung entfalten. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.fairtrade-towns.de.

red

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