Falscher Polizeibeamter spioniert Wohnungen im Landkreis FFB und Starnberg aus - Wohnungseinbrüche bei Senioren

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KREISBOTE, Fürstenfeldbruck - Die Polizei warnt: Ein bislang unbekannter Mann, der sich als Polizeibeamter ausgibt und sich in Wohnungen nach Wertsachen erkundigt, treibt derzeit in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg sein Unwesen. Bereits in der Nacht von Donnerstag, 22.07.10 auf Freitag, 23.07.10 wurde in Puchheim in die Wohnung einer 86-jährigen Frau eingebrochen. Der unbekannte Täter erbeutete jedoch nur einen geringen, nicht genau bezifferbaren Geldbetrag. Am Dienstag, den 03.08.10 erschien bei der Geschädigten Dame eine männliche Person in polizeiähnlicher Uniform und gab sich als Beamter der Polizei Fürstenfeldbruck aus. Er fragte die Frau nach dem Einbruch und wollte zusätzlich ihre Geldverstecke in Erfahrung bringen. Nachdem die 86-Jährige auf diese Fragen nicht antwortete, verließ der Unbekannte die Wohnung. Ein Woche nach dem ersten Diebstahl, in der Nacht des 29.07.10, wurde in die Wohnung einer 88-jährigen Frau in Gauting eingebrochen. Über einen Kellerraum versuchte der Täter in die Wohnung einzudringen was jedoch nicht gelang. Ohne Beute verließ er das Gebäude. Auch hier erschien am Dienstag den 03.08.10 eine Person in polizeiähnlicher Uniform. Er gab an, die Spurenlage des Einbruches nochmals überprüfen zu müssen. Hierzu lies sich der falsche Polizeibeamte in der gesamten Wohnung herumführen und auch die Geldverstecke zeigen. Anschließend verabschiedete er sich wieder von der Geschädigten. Bei einer Überprüfung des Sachverhaltes durch die zuständigen Inspektionen Gröbenzell und Gauting stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann definitiv um einen falschen Polizeibeamten und höchstwahrscheinlich um den Einbrecher in die beiden Wohnungen handeln dürfte. Er wird wie folgt beschrieben. Ca. 25.30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, bekleidet mit einer polizeiähnlichen Uniform. Warnhinweis: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Öffnen Sie keiner fremden Person und vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt. Eine Uniform oder ein eventuell amtlich aussehender "Polizeiausweis" sind keine sicheren Hinweise, dass ein echter Polizeibeamter Ermittlungen vornehmen will.

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