22 Unternehmen von Familienministerin Schreyer ausgezeichnet

Familienfreundliche Firmen im Landkreis schaffen

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Landrat Thomas Karmasin und Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer mit den für ihr Engagement bei der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichneten Unternehmen.

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen ist in der heutigen Zeit nicht immer leicht – unflexible Arbeitszeiten, starre Unternehmensstrukturen oder auch fehlende Kinderbetreuung machen den Arbeitnehmern das Leben schwer – nicht nur den jungen. Hier will das bayerische Staatsministerium mit dem „Familienpakt Bayern“ ansetzen, indem Unternehmen unterstützt werden ihren Betrieb familienfreundlicher zu gestalten. Bisher haben 849 Firmen diesen Pakt unterschrieben und auch 22 neue Mitglieder aus dem Landkreis wollen diesen Weg gehen. Sie wurden nun im Landratsamt von der bayerischen Familienministerin Kerstin Schreyer ausgezeichnet.

Landkreis - Von Apotheke, Bäckerei, über die Caritas und Arbeiterwohlfahrt, Detektivbüro bis hin zu den Stadtwerken – 22 Unternehmen aller Bereiche aus dem Landkreis wollen und haben bereits die ersten Schritte eingeleitet, um ihre Firma auch für die Zukunft für potentielle Arbeitnehmer attraktiv und familienfreundlich zu gestalten. „Geld ist nur ein Faktor auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz“, leitet Landrat Thomas Karmasin die Veranstaltung im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes ein.

Work-Life-Balance bei der jüngeren Generation immer wichtiger

Immer mehr gefragt sei heutzutage auch die sogenannte „Work-LifeBalance“, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und den privaten Bedürfnissen einer Person – vor allem bei der jüngeren Generation, sei das stark zu spüren. „Dabei geht es nicht darum, dass der Arbeitgeber auf etwas verzichten muss“, stellte Karmasin heraus. So können Unternehmen sich den familiären Bedürfnissen annehmen und beispielsweise Home Office und Teilzeitmodelle anbieten, denn „zufriedene Mitarbeiter steigern die Produktivität“, bescheinigt der Landrat. 

Pakt soll Hilfe und Antworten für Unternehmen liefern

Damit dieser Schritt gelingt, soll der Familienpakt Antworten und Hilfestellungen für Unternehmen bei der Umsetzung bieten – und das bereits bei einem Online-Seminar. Familienministerin Kerstin Schreyer betonte, dass es bei familienfreundlichen Unternehmen nicht nur um die jüngere Generation gehe, sondern auch um die ältere. „Wie komme ich dem Mitarbeiter entgegen?“, fragte sie in die Runde. Diese Aufgabe sei in den letzten Jahren mit dem Demografischen Wandel und der Digitalisierung nicht leichter geworden. Die anwesenden Unternehmen bescheinigte sie das Richtige getan zu haben: „Sie sind für uns Vorbilder, mit denen wir werben können“, verkündete Schreyer sichtlich stolz. 

Das ist der Familienpakt Bayern

Mit dem Familienpakt Bayern unterstützt die Bayerische Staatsregierung gemeinsam mit den Paktpartnern der Wirtschaft bayerische Arbeitgeber bei der Gestaltung einer familienfreundlichen Personalpolitik. Damit wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch breiter in der bayerischen Unternehmenskultur verankert. Durch den Familienpakt erhalten Unternehmen Ideen und neue Impulse, um ihre Familienfreundlichkeit weiter zu verbessern. Die Servicestelle des Familienpakts Bayern bietet Erstberatung, ist Ansprechpartnerin und Lotse für Unternehmen. Mittlerweile sind bereits 849 Unternehmen Mitglied. Informationen und Unterstützungsangebote zum Familienpakt Bayern finden Interessierte unter www. familienpakt-bayern.de. 

Felix Hamann

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