Fußballfans nach WM-Titel im Glückstaumel – Weder Schlägereien, noch Alkohol-Exzesse in der Fanmeile und beim Auto-Korso 

Polizei: "Note eins" für die 1500 Brucker Fans  

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Überschäumender Jubel der Brucker Fans nach dem Sieg der deutschen Mannschaft über Argentinien im spannenden Finale von Rio. 

Fürstenfeldbruck – Den 4. WM Sieg Deutschlands mit dem heiß ersehnten Treffer von Mario Götze in der 113. Minute ins lange Eck im Finale von Rio feierten auch in der Brucker Innenstadt 1500 jubelnde Fans. Weit nach Mitternacht reihten sich rund 100 Fußballbegeisterte mit ihren schwarz-rot-gold dekorierten Autos in einen Korso ein. PHK Wilhelm Turetschek und die Polizeikollegen vor Ort hatten nur Lob für die Fangemeinde: "Keine Schlägereien, keine Alkoholexzesse - nur einige Ermahnungen, sich nicht aus dem Autofenster zu lehnen". 

Es war ein echter Fußballkrimi und ein Fußballmärchen zugleich, das Finale zwischen Argentinien und Deutschland in Rio: Benedikt Höwedes köpfte kurz vor dem Halbzeitanpfiff an den Pfosten, Lionel Messi schoss nach dem Wiederanpfiff vorbei. Aber der erst in der 88. Minute für Miroslaw Klose eingewechselte Mario Götze und sein Glückstreffer sieben Minuten vor dem Ende (in der 113. Minute) sorgte für den Triumph der deutschen Mannschaft und den 4. WM-Titel. Die zahlreichen Brucker Fans verfolgten das hochspannende Finale an einigen kleineren Public-Viewing-Plätzen,  wie z.B. im Squash-Palast oder am Leuchtturm und brachen in Begeisterungsstürme aus, als Mario Götze mit seinem Glücks-Treffer den Deutschen buchstäblich in letzter Minute den ersehnten Weltmeister-Titel sicherte. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Brucker Polizei die Fanmeile zwischen Hauptstraße, Pucher Straße/Münchner Straße und der Schöngeisinger Straße abgesperrt. Zur Sicherheit. Dabei wollten die Polizeibeamten keine "Spaßbremsen" sein. Außer einem gesetzlich verbotenen Bengalo und einem Freuden-Feuerwerk am Stadtpark, das nicht weiter verfolgt wurde, gab es nichts zu bemängeln. PHK Turetschek: "Unser Sicherheitskonzept ist voll aufgegangen. Keine Schlägereien, keine Alkoholexzesse." Nicht einmal Teilnehmer des Autokorso, die später von Polizeibeamten bei der obligatorischen Alkohol-Kontrolle überprüft wurden, gaben Anlass zu Beanstandungen. "Die Feier lief vernünftig ab," so Turetschek. Man wolle sich aber lieber nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn es für Deutschland nur zum 2. Platz gereicht hätte...

Der einzige Wermutstropfen: Die Männer der Fürstenfeldbrucker Stadtreinigung wurden um ihren Schlaf gebracht: Sie kehrten im Morgengrauen den Hauptplatz und sammelten den Müll und die Glasscherben auf, den die Fangemeinde hinterlassen hatte. 

redKB

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