Faschings-Päckchen und Geldbeutelwaschen lassen auf nächste Saison hoffen

Eben ein ganz anderer Fasching 2021

Die fertige Collage mit allen Narren.
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Die fertige Collage mit allen Narren.

Fürstenfeldbruck – Abgesagte Bälle, Faschingsfeten oder auch -züge und -auftritte. Die diesjährige fünfte Jahreszeit ist eben zu Corona-Zeiten eine andere. Ganz nach dem Motto „besondere Zeiten erfordern neue Ideen“ hat sich die Brucker Heimatgilde zur Faschingssaison etwas einfallen lassen, damit diese nicht komplett ausfallen muss.

Die Vereinsleitung rund um Gildemeister Daniel Brando sowie das Kinderprinzenpaar Prinz Noah I. und Prinzessin Lea I. gaben Faschings-Päckchen heraus, damit „das närrische Lebensgefühl direkt nach Hause – oder wie beim Kreisbote, in die Redaktionsräume gebracht wurde. Gefüllt mit allerhand faschingstypischen Requisiten wie einer Pappnase, Luftschlangen oder Tröten befand sich auch eine Bitte in der Wundertüte: Die Heimatgilde bat um ein Foto mit der Faschingsnase, sodass daraus eine Collage entstehen könne. Gesagt, getan – das dachten sich auch rund 70 Narren, die nun auf einem Bild verewigt sind.

Gildemeister Daniel Brando beim Geldbeutelwaschen.

Auch das traditionelle Geldbeutelwaschen in der Amper hat sich die Heimatgilde nicht nehmen lassen. „Auch heuer, trotz des fast ausgefallenen Faschings, haben wir das in kleiner Runde zur Bewahrung der Tradition durchgeführt“, sagt Brando. Sinnbildlich steht das Geldbeutelwaschen nach dem Fasching dafür, wieder Glück und Geld in die leeren Vereinskassen zu spülen. Das lässt auf eine närrische Saison 2022 hoffen.

Becker

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