Dem Fasching wird in der Amperstadt neues Leben eingehaut

Wiederbelebter Fasching

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Faschingstreiben für Jung und Alt soll es auf dem Geschwister- Scholl-Platz am 18. Februar geben.

Fürstenfeldbruck – Von wegen „Der Fasching ist tot“. In der Amperstadt wird ihm gerade wieder neues Leben eingehaucht. Am 14. und 18. Februar, gibt es erstmals seit Jahren wieder öffentlichen Fasching für Jedermann am Geschwister- Scholl-Platz. Das Motto: „Bruck Narrisch“.

Nach vielen Jahren Planung und von der Stadt aus Kostengründen abgelehnt, wagen nun die Faschingsfreunde Fürstenfeldbruck wieder eine öffentliche Faschingsveranstaltung. Schon länger gärte die Idee eines Faschingstreibens im Kopf von Jürgen Völkl, Präsident der Faschingsfreunde. Ihm fehlte seit der Stilllegung des Faschingszuges eine bunte Festivität für Jedermann. Außerdem ging ihm das ewige Gerede vom sterbenden Fasching schon lange gegen den Strich. Gestartet wird am 14. Februar mit der Aktion „Fasching hat Herz“ - „Prinzenpaare on Ice“ Gegen 19.30 Uhr, der Zeitpunkt ist noch nicht ganz fix, feiern Prinzenpaare der Umgebung den Fasching auf der Eisfläche von LG Events in der Buchenau. Weiter geht es dann mit „Bruck narrisch“ am 18. Februar. Jeder der Lust und Zeit hat kann sich an diesem Tag einmal ein Bild machen, welche Vielfalt an Showauftritten es im Fasching gibt. Showgarden aus Nah und Fern werden an diesem Tag ihr Können zum Besten geben. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Jürgen Völkl will eine neue Attraktion etablieren. Vorbild für „Bruck Narrisch“ sind die karnevalistischen Straßenfeiern der Vereine der Stadt München. 

In und um München entschlossen sich die Vereine mit der Aktion „Fasching hat Herz“ dem Fasching neues Leben einzuhauchen. Mehr als 40 Faschingsgesellschaften haben dieses Motto bereits übernommen – die Faschingsfreunde Fürstenfeldbruck sind von Anfang an dabei. Warum der 18. Februar 2017? Aus der Erfahrung des Faschingszuges heraus, wollen die Faschingsfreunde FFB in keiner Konkurrenz zu anderen im Fasching geplanten Veranstaltungen stehen. Denn so können die Bürger selbst entscheiden ob sie bei dem Faschingstreiben in Fürstenfeldbruck teilnehmen wollen oder nicht. Warum der Geschwister- Scholl-Platz? „Es gibt einige Plätze und Flächen in Fürstenfeldbruck. 

Es gibt aber nur einen Platz der durch seine Lage mit einer große Anzahl von Geschäften umschlossen ist, die im täglichen Leben durchaus von einer großen Anzahl von Bürgern besucht werden und der mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen ist“, begründen die Faschingsfreunde ihre Auswahl. Sie wollen mit den Bürgern gemeinsam feiern. Sie wollen allen Bruckern einen Einblick geben, was es im Fasching alles zu bestaunen gibt. „Der Fasching in Bayern ist keinesfalls tot. Die Faschingsfreunde FFB wollen wieder ein Stück Faschingsleben nach Bruck bringen“, sagt Anja Völkl, Pressesprecherin der Faschingsfreunde.

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