Faschingszug in Gernlinden

In Gernlinden sind die Narren los

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Das Wetter zeigte sich alles andere als gut am vergangenen Faschingssonntag. Aber trotz des ungemütlichen Schneeregens bei winterlichen Temperaturen, zog es wieder mehrere tausend kostümierte Besucher in den Maisacher Ortsteil, um beim großen Gaudiwurm dabei zu sein. 

Maisach - Der Umzug startete auch dieses Mal aus der Heinzingerstraße in die Bruckerstraße, dann in die Graf-Toerring-Straße, Frühlingsstraße, Berlepschstraße und Brucker Straße, zurück zum Bürgerzentrum. Große und kleine ,,Maskerer" säumten die Wegstrecke des Zuges, der sich auch heuer wieder aus etwa 18 Wagen und etlichen Fußgruppen zusammensetzte. Das Rote Kreuz sowie die Polizei begleiteten das närrische Treiben. 

Hochprozentiges auf den Wagen verboten

Wie im Vorjahr, gingen alle Wagen wertungsfrei an den Start. Peter Aust vom Kartell der Gernlindner Ortsvereine führte in seiner Begründung an, es solle sich niemand gezwungen fühlen, den Sieg durch möglichst teuere Kostüme zu erkaufen. Im Vordergrund solle schließlich der Spaß stehen. Daran konnte auch die Obergrenze nichts ändern, die die Fahrzeughöhe auf vier Meter, die Breite auf 2,55 Meter und die Gesamtlänge auf maximal 18,75 Meter limitierte. Auch höher Prozentiges wie Schnaps war verboten, Bier dagegen auf dem Wagen erlaubt. Ohne Prämierung, aber dafür mit reichlich Wurfmaterial wie Süßigkeiten und Bonbons ,,bewaffnet", machten die Teilnehmer auf den Wagen vor allem den Kindern eine Freude, die fleißig mit dem Aufsammeln beschäftigt waren.

Nicole Burk

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