»Werben Sie für Ihr Handwerk«

Feierstunde der Handwerksjugend in der Aula des Graf-Rasso-Gymnasiums

Die Innungsbesten kamen im Graf-Rasso-Gymnasium zusammen.
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Die Innungsbesten kamen im Graf-Rasso-Gymnasium zusammen.

Fürstenfeldbruck – Musste im vergangenen Jahr schon die Aula des Graf-Rasso-Gymnasiums, in der eigentlich die feierliche Freisprechung der Auszubildenden stattgefunden hätte, wegen des Lockdowns leer bleiben, so konnte heuer zumindest eine „Feierstunde der Handwerksjugend“, wie Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer die Veranstaltung taufte, stattfinden, um wenigstens die Innungsbesten, Anton-Hochgedächtnis-Preisträger und die Sieger der Guten-Form auszuzeichnen.

Bereits zum zweiten Mal in Folge entfiel damit die offizielle Übergabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe, die im kleineren Rahmen von den Innungen eigenständig durchgeführt wurden.

„Liebe Junggesellen, heute stehen Sie im Mittelpunkt“, sagte Höfelsauer zur Begrüßung. Lange sei nicht sicher gewesen, ob die Veranstaltung stattfinden könne. „Wir sind alle sehr froh, dass es doch geklappt hat.“ Durch die hohe Präsenz aus Politik, Gewerbe, Wirtschaft und Banken könne die Verbundenheit zum Handwerk nicht besser zum Ausdruck gebracht werden, freute sich Höfelsauer. Festredner war der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Franz Xaver Peteranderl. Musikalisch wurde die Feierstunde von einem Ensemble der Brucker Stadtkapelle unter der Leitung von Dr. Claudia von Loh begleitet.

Das letzte Jahr der Ausbildung sei nicht einfach gewesen, ging der Kreishandwerksmeister auf die Probleme von geschlossenen Berufsschulen, Betrieben, und digitalen Unterricht ein. „Das stellte euch alle vor sehr schwierige Herausforderungen. Mit Fleiß und Anstrengungen habt ihr alle dennoch ein tolles Prüfungsergebnis erzielt. Dazu gratuliere ich euch von Herzen. Genießt diesen Erfolg und seid stolz darauf.“

„Wenn ich heute in ihre Gesichter schaue, dann bin ich mir sicher, Sie können die Herausforderungen meistern. Lassen Sie Ihr Schaffen keinen Beruf sein, sondern eine Berufung,“ zollte Landrat Thomas Karmasin den Junggesellen seine besondere Hochachtung, dass sie in diesen schwierigen Zeiten Besonderes erreicht haben. „Sie sind unsere Fachkräfte in der Region. Darauf sind wir sehr stolz, und…wir haben Sie sehr nötig.“ Fachkräfte seien sehr gefragt. „Zeigen Sie weiterhin Ihr Talent und Ihre Fähigkeiten.“

„Einzigartiges Potential leistungsfähiger Fachkräfte“

„Sie haben gezeigt, dass Sie etwas können. Mit Ihnen verfügt Deutschland, auch im internationalen Vergleich, über ein einzigartiges Potential leistungsfähiger Fachkräfte. So wichtig hochqualifizierte Akademiker auch sind, nicht weniger wichtig sind top-ausgebildete Handwerker“, sagte Andrea Reuß, Leiterin der Staatlichen Berufsschule und verglich die Ausbildungszeit mit dem Besteigen eines Berges. „Sie stehen nun oben auf dem Gipfel. Ist das nicht ein tolles Gefühl? Und was sehen Sie? Weitere Gipfel. Bleiben Sie also nicht stehen. Die Betriebe brauchen dringend hochqualifizierte Fachkräfte, die ihr Handwerk beherrschen. Um aber Meister seines Fachs zu sein, muss man sich weiter entwickeln und qualifizieren.“

Längst nicht alle Lehrstellen können trotz intensiver Bemühungen der Betriebe besetzt werden, sagte Peteranderl in seiner Festrede. Der vieldiskutierte Fachkräftemangel äußert sich zu allererst als Nachwuchsmangel. „Gehen Sie raus und werben Sie für Ihr Handwerk“, wandte er sich an die Junggesellen, Werbung in eigner Sache zu machen. Jugendliche für das Handwerk zu gewinnen, sei eine der zentralen Herausforderungen des Handwerks, so Peteranderl.

„Das Handwerk braucht Sie. Bleiben Sie uns und dem Handwerk treu. Seien Sie die Wirtschaftsmacht von nebenan. Auf Ihnen ruhen unsere Zukunftshoffnungen. Bleiben Sie also nicht stehen, bilden Sie sich weiter. Nie waren die Chancen so groß, eines Tages allein im Chefsessel zu sitzen.“

Zum Ende der Veranstaltung wurde der ehemalige Obermeister der Schreiner Harald Volkwein von seinem Nachfolger Andreas Obermaier zum Ehrenobermeister der Schreinerinnung ernannt, und der Schreinerbetrieb von Anton Huber aus Moorenweis für 25-jährige verdienstvolle Tätigkeit in der Handwerksorganisation mit einer Ehrenurkunde der Handwerkskammer ausgezeichnet.

Dieter Metzler

Rubriklistenbild: © Metzler

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