Nach Festnahmen in Mittelstetten und München - "Verdacht auf staatsgefährdende Gewalttat bestätigte sich nicht"

Verdächtige wieder entlassen

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Symbolfoto Polizeieinsatz

Mittelstetten - Wie berichtet, nahmen Spezialkräfte der Bayerischen Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I und des Bayerischen Landeskriminalamtes gestern, 7. 4.  gegen 17.00 Uhr zwei Männer in München und  Mittelstetten im Landkreis Fürstenfeldbruck fest. Die Pressestelle des LKA teilte am 8. 4. mit, dass im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen  der Tatvorwurf, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant zu haben, bislang nicht weiter erhärtet oder bekräftigt werden konnte. 

 Bei den Durchsuchungen der Wohnungen bzw. Zimmer der beiden  Männer, eines Nigerianers und eines Irakers,  konnten keine belastenden Hinweise gefunden werden. Ebenso ergaben die Vernehmungen keine weiteren Anhaltspunkte. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete daraufhin die Entlassung der beiden Männer an. Sie wurden gegen 11.40 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen.

Die Einsätze  durch Spezialkommandos erfolgten offenbar auf Basis der "Liste der 10 000" - das betrifft IS-Kämpfer , deren Namen vor kurzem zur Kenntnis von Nachrichtendiensten und Polizeibehörden in Europa gelangt waren.

Wie der BR berichtete, hatten das BKA und der BND offenbar einen Hinweis von einem ausländischen Nachrichtendienst erhalten. Man ging von der Annahme aus, dass sich in der Region München zwei Männer aufhalten sollen, die Verbindungen zu IS-Kämpfern unterhalten sollen, der Verdacht sich jedoch in dem konkreten Fall nicht bestätigt habe.

red/KB

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