100 Feuerwehrleute bekämpften Brand in Pferdestallung – Alle 17 Pferde gerettet – Sachschaden 150 000 Euro – 80-jähriger verletzt

Die ausgebrannte Pferdestallung in Mammendorf. Foto: Toni Fasching

Feuerwehr und Polizei wurden am Samstag, 11. 2. 2012 um 11.40 Uhr alarmiert, nachdem in Mammendorf, im Landkreis Fürstenfeldbruck, eine Pferdestallung in Brand geraten war. Unter Leitung des zuständigen Kreisbrandrates löschten rund 100 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren (Fürstenfeldbruck, Mammendorf, Jesenwang, Hattenhofen, Gernlinden, Puchheim, Aich) das Feuer.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Der 80-jährige Vater des Stallbesitzers hatte unmittelbar vor Brandausbruch mittels eines Heißluftföns versucht, eine eingefrorene Wasserleitung zur Tränkung der Pferde aufzutauen. Vermutlich wurde dabei Stroh und Teile einer Holzverkleidung in Brand gesetzt. Der 80-jährige erlitt bei Löschversuchen erhebliche Brandwunden an den Händen und im Gesicht. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht, wo der stationär behandelt wird. Zuvor war es ihm noch gelungen, 17 Pferde aus der Stallung ins Freie zu bringen, so dass keine Tiere zu Schaden kamen. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.

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