Film&Bild-Dokumentation zu 40 Jahre nach dem Olympia-Attentat 1972 von Regisseur Stephan Kayser im Veranstaltungsforum Fürstenfeld - Der Historisc ...

Alle Rechte: Filmarchiv Stephan Kayser, München

In diesem September jährt sich ein Ereignis, das die Welt erschütterte: Das Olympia-Massaker von 1972, bei dem elf israelische Athleten, ein Polizist sowie fünf palästinensische Terroristen den Tod fanden. Der Historische Verein FFB lädt am 21. September, 20 Uhr, ins Städtische Veranstaltungsforum Fürstenfeld zu einer Film@Bild-Dokumentation mit dem Titel "40 Jahre nach dem Olympia-Attentat 1972 - Zur Erinnerung und gegen das Vergessen".

Im Rahmen einer Erinnerungsveranstaltung wird erstmals öffentlich das Bildmaterial eines vor und während der Spiele gedrehten Dokumentarfilms über das Münchner Sicherheitskonzept präsentiert. Einleitend wird zudem der preisgekrönte Kurzfilm „1972 - Olympische Impressionen“ des Regisseurs und Filmemachers Stephan Kayser gezeigt. Dieser mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnete Film war offizieller deutscher Beitrag für die Oscar-Nominierung in der Kategorie „Short Movies“ und lief viele Jahre im Vorprogramm erfolgreicher internationaler Produktionen wie „Der letzte Tango in Paris“. Den zweiten Teil der Veranstaltung bildet eine künstlerisch-experimentelle Musik- und Bild-Collage. Zum Gedenken an die schrecklichen Ereignisse werden reale und verfremdete Bilder des Anschlags gezeigt: zahlreiche bisher unveröffentlichte Sequenzen im Olympischen Dorf und auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck. Begleitet werden diese Szenen musikalisch eindrucksvoll durch den Komponisten und Pianisten Oliver Amadeus Kayser live am Klavier und mit elektronischen Effekten. Eintritt frei

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