Ergebnisse der Unterschriften ist da

Zwei Kandidaten haben es geschafft

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Trotz den Bemühungen von Thomas Lutzeier (Mitte) und seinem Wahlkampf-Team vor dem Rathaus, gelang es ihnen am Montag nicht, die fehlenden Unterschriften für Lutzeier zu sammeln. Er wird am 5. Mai somit nicht auf den Wahl-Zetteln stehen.

Fürstenfeldbruck – Es ist so gut wie offiziell: Florian Weber (Die Partei) und Elisabeth Staffler (LiB) stehen am 5. Mai auf den Wahlzetteln. Thomas Lutzeier dagegen scheiterte an der Unterschriften-Hürde.

Montag, 27. März, 12 Uhr war Stichtag für die Unterschriften. Die drei Kandidaten, die ohne im Stadtrat vertretenden Parteien Oberbürgermeister werden wollen, mussten zunächst 215 Unterschriften von Fürstenfeldbruckern sammeln.

Unterschriftensammelaktion vor Brucker Rathaus

Florian Weber, der Satire-Kandidat von „Die Partei“, erreichte bereits am Donnerstagabend die nötigen Unterschriften. Sein vorläufiger Endstand: 230 Unterschriften. Er und seine Wahlkampfgruppe war fast täglich vor dem Rathaus vertreten, um Passanten zum Unterschreiben zu bewegen. Er half am Montag noch Kandidatin Elisabeth Staffler, die für die Gruppe „Leben in Bruck“ ins Rennen ging. „Für sie war der Montag der entscheidende Tag“, wie ein Rathaus-Angestellter auf Nachfrage verriet. Ihr Unterschriften-Endstand lautete 246. Thomas Lutzeier, der von der Gruppe „Mehr für Bruck“ aufgestellt wurde, konnte Montagmorgen zwar noch etwa 40 Unterschriften sammeln, doch am Ende reichte es nicht. Er musste sich mit 165 Unterschriften geschlagen geben. „Ich bin natürlich enttäuscht“, sagte Lutzeier. „Ich hätte mir mehr Zeit für den Wahlkampf vor dem Rathaus nehmen müssen“, so sein Fazit. 

Überprüfung der Unterschriften auf Gültigkeit

„Die Zahlen gelten jedoch vorbehaltlich“, wie die Verwaltung Montagnachmittag betonte. Die Unterschriften mussten noch auf ihre Gültigkeit überprüft werden und dem Wahlausschuss vorgelegt werden. Da dieser am Dienstag nach Redaktionsschluss tagte, war kein endgültiges Fazit möglich. „Als nächstes wird das Wahlregister angelegt, die Wahlberechtigungskarten werden bis nächste Woche verschickt sein“, erklärte die Verwaltung die nächsten Schritte.

Miriam Kohr

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