EAE Fürstenfeldbruck

Flüchtlinge feiern Weihnachten

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Schnell hatte sich der Saal im Unteroffizierheim bis auf den letzten Platz gefüllt.
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Die „Hattenhofer Blech“-Musikanten spielten Weihnachtslieder.
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Eine ehrenamtliche Helferin verteilt Punsch.
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Die junge Familie aus Afghanistan lebt seit drei Monaten in der EAE in Fursty.
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Integrationsreferent Willi Dräxler (Mitte) eröffnet die Veranstaltung, daneben die Dolmetscher.
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Die Kinder hatten ihren Spaß an der Musik.
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Bürgermeister Erich Raff sprach ein Grußwort.
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Caritas-Direktor, Prälat Hans Lindenberger, bei seinem Grußwort.

Fürstenfeldbruck – Ein gemeinsames Fest mit den Asylbewerbern organisierten die Stadt, die Caritas und die Kirche sowie die ehrenamtlichen Helfer in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) im Fliegerhorst wenige Tage vor Heilig Abend. Die Botschaft war: Der Abend sollte den Flüchtlingen für ein paar Stunden ihre Situation vergessen lassen und ihnen zugleich vermitteln, dass sie sich angenommen fühlen sollten.

„Mit der Feier wollen wir weiter die Willkommenskultur pflegen und vor allem für die vielen Engagierten unseren Dank und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen“, sagte Brucks Stadtrat Willi Dräxler (BBV), zugleich Referent für Integration. Nach 2014 fand diese Weihnachtsaktion in Anwesenheit vieler Stadträte bereits zum dritten Mal statt.

500 Besucher bei der Feier

Schon lange vor Beginn der Veranstaltung herrschte im ehemaligen Unteroffizierheim ein reges Treiben. Mit Kind und Kegel waren die rund um das Unteroffizierheim verteilt wohnenden Flüchtlinge im Saal aufgetaucht, und der Raum konnte die fast 500 Besucher kaum fassen. Mit gespendetem Punsch, Lebkuchen und Plätzchen sowie Schokoladen-Weihnachtsmännern war für das leibliche Wohl gesorgt.

Punsch, Plätzchen und Musik

In das anfängliche Chaos kehrte allmählich Ruhe ein, als die „Hattenhofer Blech“-Musikanten mit einigen Weihnachtsliedern für Aufmerksamkeit sorgten. „Sie sind alle in ein Land gekommen, das christlich geprägt ist, und das in wenigen Tagen eines der größten christlichen Feste feiert, das Weihnachtsfest“, eröffnete Dräxler den Reigen der kurzen Ansprachen, die von Dolmetschern in Französisch und Persisch übersetzt wurden, die englische Version übernahm Dräxler selbst. Grußworte an die Asylbewerber richteten anschließend Bürgermeister Erich Raff (CSU), Caritas-Direktor, Prälat Hans Lindenberger und der Flüchtlingsbeauftragte der Diözese, Monsignore Rainer Böck. Erstmals Stimmung verbreitete sich unter den Besuchern, und sogar das Tanzbein wurde geschwungen, als die Münchner Band „Deadful Greats“ aufspielte, als der Kameruner Antoine Noah aus Gilching mit Gitarre und in Begleitung eines Trommlers sang und schließlich die aus Flüchtlingen entstandene Trommlergruppe Diappo spielte.

Dieter Metzler

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