Jugend-forscht-Landeswettbewerb Bayern ging mit Ehrung der Preisträger aus Mammendorf und Germering zu Ende 

Erster Preis in Physik sowie Mathematik/Informatik

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Preisverleihung: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Philipp Kerth und Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel.

Mammendorf/Germering   – Philipp Kerth aus Mammendorf (P3) hat mit seinem Projekt „Grätzelzelle Advanced Edition – Der Veganer der Energieerzeugung“ bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern im Fachbereich Physik den ersten Preis gewonnen.  Tobias Holl aus Germering (M9) hat mit seinem Projekt „Rekonstruktion von 3D-Modellen aus Bildern mit Tiefendaten“ den ersten Preis im Fachbereich Mathematik/Informatik erzielt und sich damit für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Philipp Kerth aus Mammendorf (P3):  Damit hat sich der Schüler des Gymnasiums Olching für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher wurde er zudem mit einem Forschungspraktikum am Munich-Centre for Advanced Photonics sowie dem Buchpreis Physik der Hermann Gutmann Stiftung belohnt.   In seiner im Fachgebiet Physik angesiedelten Arbeit setzte sich der oberbayerische Jungforscher mit der kritischen Betrachtung der Potenziale der Grätzelzelle auseinander. Diese Erfindung wird auch Farbstoffsolarzelle genannt. Sie betreibt vereinfacht gesagt technische Photosynthese und gilt als eine ökologischere Alternative zur herkömmlichen Silizium-Solarzelle. Philipp Kerth forschte in seinem Projekt an technischen, chemischen und physikalischen Verbesserungen, um die Energieausbeute zu steigern. Er konnte diese durch Beschränkung des Spektralbereichs des auftreffenden Lichts und Modifizierung des Farbstoffs der Zelle steigern.

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Tobias Holl und Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel.

Tobias Holl aus Germering (M9): Der Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting hat zudem den Sonderpreis 3D Visualisierung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie den Sonderpreis des Elitennetzwerks Bayern und den Sonderpreis für Simulation der Hermann Gutmann Stiftung ergattert.

Die komplette Organisation des bayerischen Landesentscheids übernahm das langjährige Patenunternehmen des Wettbewerbs, das Bayernwerk.

In Bayern haben an den zuvor veranstalteten Regionalwettbewerben 825 Schüler, Studenten und Auszubildende an „Jugend forscht“ teilgenommen. Dazu kommen noch 1124 Teilnehmer bei „Schüler experimentieren“, dem Wettbewerb für Jugendliche unter 15 Jahren. Deutschlandweit haben sich zur Jubiläumsrunde insgesamt 11502 Teilnehmer für beide Wettbewerbe angemeldet. Elf Projekte überzeugten die Jury derart, dass sie einen ersten Preis erhielten und sich für den Bundeswettbewerb qualifizierten. Dieser findet im Jubiläumsjahr vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen statt. Im Jahr 1965 hat der damalige Chefredakteur des Stern, Henri Nannen, „Jugend forscht“ ins Leben gerufen. Seit seiner Gründung vor genau 50 Jahren hat sich der Wettbewerb der Nachwuchsforscher im Bereich Naturwissenschaft und Technik zum größten dieser Art in ganz Europa entwickelt.

Mehr Infos zum Landeswettbewerb Bayern, eine Liste der Sieger und Preisträger sowie Reportagen über ehemalige „Jugend forscht“-Sieger finden Sie unter www.jugend-forscht-bayern.de/presse und im Newsroom des Bayernwerks unter www.bayernwerk.de/presse.

 

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