"Blumen halten mich jung"

Franz Eberl aus Eismerszell hat über 117 Topfpflanzen zu Hause

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Moorenweis – „Es vergeht kein Tag, an dem ich kein Lob für meine Pflanzen bekomme“, freut sich Franz Eberl.

Gemeint sind die Radfahrer und Fußgänger, die auf der Straße, die direkt am Haus des 72-Jährigen vorbeiführt, stehenbleiben und die bunte Blütenpracht bewundern.

Blumen als Geschenk Gottes

Auf dem großen Hof stehen unzählige Töpfe und Schalen mit Sonnenblumen, Margeriten, Phlox, Sonnenhut und Dahlien. Dahinter erstreckt sich ein großer Garten mit Blumenbeeten soweit das Auge reicht. „Blumen sind ein Geschenk Gottes, denn jede Blume ist anders“, schwärmt Franz Eberl. Als ehemaliger Landwirt hat er einen „grünen Daumen“, wie er sagt und ein Faible für Pflanzen. „Ich kann gar nicht verstehen, dass man eine Blumenwiese einfach abmäht.“

Alles fing mit Flohmarkt-Töpfe an

Angefangen hat seine Leidenschaft, als er noch ein Kind war. Seine Mutter brachte schon damals den Garten zum Blühen. Nach ihrem Tod war es die Schwester, die sich liebevoll um die Blumen kümmerte. Als seine Schwester vor einigen Jahren verstarb, musste sich Franz Eberl schließlich selbst mit dem Garten befassen. Dabei entdeckte er ein neues Hobby: „Damals hatten wir noch keine Topfpflanzen im Hof und ich begann, leere Töpfe auf dem Flohmarkt zu kaufen. Auch die Nachbarn brachten plötzlich Pflanzschalen vorbei. Da ich keine leeren Töpfe sehen kann und als Rentner viel Zeit habe, fing ich an sie zu bepflanzen. Mittlerweile sind daraus 117 geworden.

Immer viel gießen

Über eineinhalb Stunden ist Franz Eberl täglich mit dem Gießen beschäftigt. „Ich bewässere jede einzelne Pflanze mit der Gießkanne“, sagt er. „Das kann schon mal dauern. Besonders, wenn hier und da Zweige abgezwickt, Unkraut gejätet oder neue Blumen gesetzt werden müssen. Das ist für mich keine Arbeit, sondern ein Ausgleich, der mich fit hält.“

Nicole Burk

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