AmperOase und Freizeitpark Mammendorf öffnen ihre Außenanlagen

Freibadsaison im Landkreis Fürstenfeldbruck kann endlich starten

Luftbild des Pool- und Liegebereichs der AmperOase in Fürstenfeldbruck.
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Die AmperOase öffnet am 27. Mai ihre Tore.

Landkreis Fürstenfeldbruck – Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass Freibäder ab dem 21. Mai in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 öffnen können. Voraussetzung ist die Beachtung eines entsprechenden Rahmenhygienekonzepts, ein Termin und ein negativer Corona-Test. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.

Und so eröffnet das Freibad der AmperOase in Fürstenfeldbruck am Donnerstag, 27. Mai, um 8 Uhr – allerdings müssen bestimmte Vorgaben beachtet und eingehalten werden. Eine Nutzung des Hallenbades und der Saunalandschaft ist derzeit noch nicht vorgesehen.

„Wir freuen uns endlich die Wasserlandschaft unseren Gästen wieder zur Verfügung stellen zu dürfen. Die Außenanlagen sowie das 50-Meter-Sportbecken sind vorbereitet und die Wassertemperatur liegt aktuell bei 23 Grad Celsius. Jetzt warten wir nur auf gutes Wetter“, erläutert Alexander Isenmann, Abteilungsleiter AmperOase die Situation. „Allerdings müssen wir, gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bestimmte Auflagen umsetzten. Daran arbeiten wir in den nächsten Tagen intensiv, um alles korrekt zu erfüllen. Hierzu werden wir unsere Badegäste zeitnah informieren.“

Hygienekonzept der AmperOase

Beim Betreten des Bades müssen die Gäste – ab einem Inzidenzwert von über 50 – einen negativen Corona-Test, eine vollständige Impfung oder eine Corona-Genesung zusammen mit ihrem Personalausweis vorlegen. Darüber hinaus dürfen nur eine maximale Anzahl von ungefähr 600 Personen eingelassen werden. Zudem gelten das Abstandsgebot von 1,50 Meter und eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht (FFP2-Maske) im Zugangs- und Kassenbereich, in Fluren einschließlich der Umkleidekabinen. Eintrittskarten und Saisonkarten können vor Ort erworben werden.  

Freizeitpark Mammendorf

Noch früher öffnet der Freizeitpark Mammendorf sein Freibad – nämlich am Sonntag, 23. Mai, um 10 Uhr. Auch hier erfolgt der Einlass nur mit Negativtest, zudem mit Terminbuchung vor Ort.

Der Einlass ist nur mit einem maximal 24 Stunden altem Negativtest möglich. Zusätzlich ist vor Ort die Terminvereinbarung zu regeln. Je nach Auslastung kann das Bad dann sofort genutzt werden.

Die nun schon gängigen Regelungen des Mindestabstandes gelten natürlich auch im Freibad. Maskenpflicht herrscht in den Toilettenräumen und überall dort, wo der Mindestabstand nicht ein-gehalten werden kann. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag brauchen eine Mund-Nasen-Bedeckung; ab dem 15. Geburtstag ist dann eine FFP2-Maske zu tragen.

Die Kontaktpersonenermittlung erfolgt vorerst über ein entsprechendes Formular, das an der Kasse ausgehändigt wird. Wenn die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, wird dies auch über die Luca-App möglich sein.

Wie im letzten Jahr gibt es keine Saison- oder Punktekarten oder sonstige Ermäßigungen. Jeder Gast zahlt einen Eintrittspreis von drei Euro. Davon ausgenommen sind Gäste, die bisher bereits kostenlosen Eintritt hatten. Als zusätzliches „Zuckerl“ gibt es dieses Jahr noch eine Familientages-karte für Eltern mit bis zu drei eigenen Kindern von sechs bis 15 Jahren zum Preis von zehn Euro.

Ebenfalls wie im letzten Jahr wird im Schwimmerbecken eine Schwimmleine gespannt, so dass in zwei geteilten Bereichen jeweils im Kreis geschwommen werden kann. Im Nichtschwimmerbecken sowie im Spielplatz- und Sandbereich sind die Eltern dafür verantwortlich, dass das Abstandsgebot eingehalten wird.

Für das Freibad und den Jugendzeltplatz wurde das Schutz- und Hygienekonzept von 2020 überarbeitet, das sowohl für das Personal als auch für die Gäste einen möglichst hohen Infektionsschutz gewährleistet.

Miskowitsch freut sich über Öffnung

„Die Badesaison kann nun beginnen und ich hoffe dazu auf gutes Wetter“, sagt der Abgeordnete für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost, Benjamin Miskowitsch. „Die Öffnung der Freibäder ist wichtig“, erklärt Miskowitsch, „wir sollten überfüllte Badeseen und Flussufer vermeiden, Kinder müssen schwimmen lernen können und Rettungsschwimmer müssen trainieren.“ Miskowitsch ist selbst als Wasserretter bei der Ortsgruppe Mammendorf der BRK-Wasserwacht aktiv. „Vor allem für Familien und Senioren sind die Bäder eine wichtige Freizeiteinrichtung“, so der Landtagsabgeordnete, „dazu ist Schwimmen auch ein sehr gesunder Volkssport.“

red

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