Gemeinsame Biomüllvergärung mit Dachau

Mehr Biomüll für weniger Gebühren

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Kreisübergreifendes Treffen (von links): Markus Erhorn (Vorsitzender Freie Wähler Dachau), Kreisrat Dr. Edgar Forster, Kreisrat Sebastian Leiß, Kreisrat Jakob Drexler, Gemeinderat Werner Dornstädter und Kreisrat Robert Gasteiger.

Die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck sollen die Sammelmengen von Biomüll erhöhen, die Einrichtung der Biomüllvergärung gemeinsam forcieren und somit langfristig die Umwelt und Beitragszahler entlasten. Das fordern die Kreistagsfraktionen von Freien Wählern Dachau und Unabhängiger Bürgervereinigung (UBV) nach einem gemeinsamen Treffen, das kürzlich in Odelzhausen (Landkreis Dachau) stattgefunden hat.

Landkreis - Kreisrat Jakob Drexler (UBV) erklärte, dass beide Landkreise bei den Sammelmengen für Biomüll pro Kopf bayernweit nur im hinteren Mittelfeld lägen. „Wir müssen die vorhandenen Ressourcen in den Landkreisen besser nutzen“, forderte er im Hinblick auf die Müllverwertung. Durch hö- here Sammelquoten in Biotonnen könne der Brennwert des Restmülls erhöht und der Bioabfall zur Gas- und Wärmegewinnung genutzt werden. Diese wiederum könne genutzt oder verkauft werden, was zur Senkung der Müllgebühren und damit Entlastung aller Haushalte führe. 

Zusammenarbeit in der Biovergärung soll geprüft werden

Die Freien Wähler Dachau wollen nun mit der UBV einen Antrag in den Dachauer Kreistag einbringen, mit dem sie die Kreisverwaltung auffordern, eine Zusammenarbeit insbesondere in der Biomüllvergärung mit den Nachbarn in Bruck über das gemeinsame Abfallunternehmen GfA in Geiselbullach zu prüfen. llgemein will sich Fraktionsvorsitzender Sebastian Leiß (Freie Wähler Dachau) für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Dachau und Bruck stark machen – nicht nur beim Thema Abfallentsorgung. Weitere Themen seien kreisübergreifende Busverbindungen, weiterführende Schulen und Kulturarbeit.

red

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