Freinacht-Scherz

Der böse Wolf

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Der Wolf pirscht sich mit seinen funkelnden Augen an die Schafherde im Kreisverkehr zwischen Dehner und Hagebaumarkt heran.

Aufmerksamen Beobachtern ist er schon aufgefallen: Die Schafe auf dem Kreisverkehr im Gewerbegebiet Nord haben in der Freinacht Zuwachs erhalten: der böse Isegrim. Wer den Wolf dort aufgestellt hat, ist unklar, auch ob er dies aus aktuellem Anlass getan hat, um auf die vergangenen Wolfsangriffe aufmerksam zu machen.

Germering - Professionell angebracht und detailliert gefertigt lauert der Holz-Wolf nun die Schafe auf und schleicht sich auf dem Kreisverkehr von hinten an die Herde heran. Im Schwarzwald hatte ein Wolf erst kürzlich mehr als 40 Schafe gerissen – ausgerechnet am 30. April, dem Tag des Wolfes. Nicht nur Tierschützer freuen sich über die Rückkehr des Wolfes in deutschen Wäldern, auch die Mehrheit der Bevölkerung sieht das heimisch werden des Wolfes eher positiv. 

Wolf als Raubtier

Auf der anderen Seite müssen Schäfer um den Bestand ihrer Tiere fürchten. Besonders dramatische Fälle wie dieser zeigen, dass es sich bei dem Wolf eben nicht um ein harmloses Tier aus der Fabel handelt, sondern dass er ein wildes Raubtier ist, der sich in deutschen Wäldern weiter vermehrt. Ein Schaf der Kreisel-Herde war vor einiger Zeit entwendet worden. Das kleine rote Lamm wurde kurzerhand vom Künstler Walter Kuhn wieder ersetzt. Bleibt zu hoffen, dass die Germeringer Herde von einem Wolfsangriff verschont bleibt. 

Claudia Becker

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